5. Gesetz der Bewegung - Spirituelle Werte

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5. Gesetz der Bewegung

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5. Das Gesetz der Bewegung


Genau genommen lassen sich alle Schöpfungsgesetze nicht voneinander trennen, sondern alles läuft auf ein einziges, großes Grundgesetz heraus, das nur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Alle Auswirkungen der Schöpfungsgesetze vollziehen sich in unaufhörlicher Bewegung, sie stehen nicht den Bruchteil einer Sekunde still. Genau so ist es mit der ganzen Schöpfung und ihren Abläufen, und so dürfen auch wir keine Ausnahme davon machen, wenn wir gesund werden und in unserer Entwicklung weiterkommen wollen.


"Wer rastet, der rostet", sagt schon das bekannte Sprichwort. Damit ist natürlich keine rastlose Hektik gemeint, die das Gesetz des Ausgleichs zwischen Arbeit und Ruhe verletzen würde, aber wir dürfen uns andererseits auch kein Ziel "behaglichen Nichtstuns" setzen, wie es so oft, z. B. im Hinblick auf die Rente oder das "Abhängen" nach der oft ungeliebten Arbeit, erstrebt wird.

Dieses Gesetz der Bewegung fordert uns heraus, uns mit dem Gedanken einer immerwährenden inneren und äußeren harmonischen Bewegung vertraut zu machen und anzufreunden, die uns nützlich in der Welt stehen lässt, bis ins höchste Alter, bis unmittelbar vor unserem Hinübergehen in die jenseitige Welt; die äußere Bewegung natürlich immer im Hinblick auf die bestehenden Möglichkeiten. Es fordert uns auch heraus zu lernen, zunehmend mit unserer Arbeit und unseren Tätigkeiten übereinzustimmen. Besteht erst einmal der dringende Wunsch nach dieser Identifizierung, so setzen dann auch die Hilfen ein, die uns diesem Ziel näherbringen.

 "Blickt um Euch, Menschen, und Ihr werdet sehen, wie Ihr hier auf Erden leben sollt! Es ist nicht schwer, die Urgesetze in der Schöpfung zu erkennen, wenn Ihr Euch nur bemüht, in rechter Weise alles um Euch zu beachten.

  Bewegung ist ein Grundgesetz in dieser ganzen Schöpfung, so auch auf der Erde. Bewegung in der rechten Art. Gerade das Gesetz aber wurde mißachtet und auch falsch verwendet.

  Durch Bewegung konnte sich erst alles formen, und Bewegung, unaufhörliche Bewegung ist deshalb auch die Erhaltung, die Gesundung alles in der Schöpfung Befindlichen. Der Mensch kann darin nicht als eine Ausnahme betrachtet werden, kann nicht als einzige unter den Kreaturen inmitten der belebenden Bewegung stille stehen oder seine eigenen Wege gehen ohne Schaden für sich selbst.

  Das heutige Verstandesziel so vieler Erdenmenschen ist Ausruhen und bequemes Leben. Die letzten Erdenjahre in Behaglichkeit noch zu verbringen, gilt so manchem Erdenmenschen als die Krönung seiner Tätigkeit. Doch es ist Gift, was er damit ersehnt. Es ist der Anfang seines Endes, das er damit schafft!

  Es ist Euch sicher vorgekommen, daß Ihr bei Todesfällen oft bedauernd hören könnt: »Lange hat er seine Ruhe nicht genießen können. Erst vor einem Jahre zog er sich in das Privatleben zurück!«

  Derartige Bemerkungen fallen sehr oft. Sei es nun bei Geschäftsleuten, Beamten oder Militärs, gleichviel, sobald sich ein Mensch nach dem Volksmunde »zur Ruhe setzt«, beginnt sehr bald Verfall und Tod.

  Wer seine Augen für seine Umgebung richtig öffnet, der erkennet dabei viel, der sieht, daß ihm derartige Erlebnisse auffallend oft vorkommen, und er wird zuletzt auch einen ganz bestimmten Grund in dem Geschehen suchen, ein Gesetz darin erkennen.

  Der Mensch, der sich auf Erden hier wirklich zur Ruhe setzt, der von dem Wirken sich ausruhen will bis an sein Erdenende, ein solcher wird in dem Gesetz der rhythmischen Bewegung dieser Schöpfung abgestoßen als überreife Frucht, weil alles Schwingen, die Bewegung um ihn her viel stärker ist als die Bewegung in ihm selbst, die gleichen Schritt zu halten hat. Ein solcher Mensch muß dann ermatten und erkranken. Nur wenn sein Eigenschwingen und sein Wachsein gleichen Schritt hält mit der herrschenden Bewegung in der Schöpfung, nur dann kann er gesund verbleiben, frisch und froh.

  In dem Ausspruche »Stillstand ist Rückgang« liegt das Ahnen des großen Gesetzes. Bewegung nur ist Aufbau und Erhaltung! Bei allem, was sich in der Schöpfung findet. Ich habe dies bereits festgelegt in meinem Vortrage »Das Leben«.

  Wer sich buchstäblich hier auf Erden ganz zur Ruhe setzen will, der hat kein Ziel mehr vor sich und damit kein Recht, in dieser Schöpfung weiterhin zu leben, weil er sich selbst das »Ende« setzte in dem Wollen! Das Schöpfungsschwingen aber zeigt kein Ende, hat kein Ende! Andauernde Entwickelung in der Bewegung ist Gesetz im Willen Gottes, und das ist deshalb auch niemals ohne Schaden zu umgehen."

(Gralsbotschaft, Ausschnitt aus dem Vortrag: "Schöpfungsgesetz Bewegung")



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