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Phänomen Geld - was steckt dahinter

SOZIALES > Geldproblematik
Das rätselhafte Phänomen Geld

Wie eine wunderbare Erfindung seit Jahrtausenden missbraucht wird

Sicherlich werden auch Sie von Zeit zu Zeit eine der immer wiederkehrenden Nachrichtenmeldungen gehört haben: Die Schere zwischen Arm und Reich ist wieder weiter auseinandergegangen. Gleichgültig, ob die Wirtschaft stabil ist oder nicht, die Arbeitslosigkeit hoch oder niedrig: Es ändert sich an diesem Phänomen absolut nichts, und es erscheint wie eine Art Naturgesetz - was es aber nicht ist.

Wirklich unabänderlich ist das Naturgesetz der Wechselwirkung, und das besagt, dass keine Wirkung ohne eine klare Ursache erfolgen kann. Selbstverständlich ist das auch bei allen Verwerfungen im Geldsystem und den deshalb immer stärker werdenden sozialen Spannungen der Fall, die unter anderem dadurch entstehen, dass sich viele hart arbeitende Menschen um einen Teil des ihnen zustehenden Lohns gebracht sehen. Im Geldsystem versteckt sich also ein konkreter Fehler, der aber seit Jahrtausenden nie ernsthaft gesucht wurde.

Dieser Fehler wurde zwar schon Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Deutsch-Argentinier Silvio Gesell gefunden, seine Erkenntnisse fristen allerdings bis heute ein absolutes Nischendasein und werden, trotz der enormen Wichtigkeit, nicht beachtet. Statt dessen beschäftigt sich die Mehrzahl aller Menschen lieber mit Nichtigkeiten und Klatsch, die aber zu einer besseren Welt nicht das Geringste beitragen können.

Die folgenden Beiträge werfen einen ganzheitlichen Blick auf die Erfindung Geld, das in jetziger Form einen weitaus größeren Schaden anrichtet, als fast alle ahnen. Sie stammen zwar aus dem Jahr 2009, doch am grundlegenden Systemfehler des Geldes hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert. Von daher dürfte es niemanden erstaunen, dass sich auch von 2009 bis heute in der Sache absolut nichts in eine bessere Richtung entwickelt hat - im Gegenteil: die Lage hat sich weiter verschärft, auch wenn uns das, wegen einer gut laufenden Konjunktur, in den letzten Jahren vielfach nicht bewusst geworden ist. Deshalb sind die nachstehenden Artikel weiterhin, trotz einiger kleiner Veränderungen im Finanzwesen und etwas veränderter Daten, hochaktuell. Sie berühren Grundfragen unseres Miteinanders im Wirtschafts- und Handelskreislauf und zeigen unerwartete Lösungen auf.

Kaum einen anderen Gegenstand benutzen wir so häufig wie das Geld - und doch wissen wir von seinem Wesen und seiner Aufgabe in der Regel so gut wie nichts! Im Folgenden erhalten Sie Antworten auf die spannenden Fragen:

  • Was ist Geld überhaupt?

  • Ist es sinnvoll, oder sollten wir uns besser andere Tauschmittel suchen?

  • Weshalb bringt der Gebrauch des Geldes so viele Probleme und soziale Verwerfungen?

  • Welche konkrete Ursache hat das beständige Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich?

  • Ist die gesteigerte Habgier dem Geld an sich anzulasten, oder liegt der Fehler im System woanders?

  • Hängt auch das wahnwitzige Tempo im Berufsleben und der Stress mit dem Geld zusammen?

  • Ist das ständig geforderte, dauernde Wirtschaftswachstum naturgesetzmäßig überhaupt möglich?

  • Weshalb kommen immer wieder scheinbar unvermeidliche Finanzkatastrophen?

  • Ist ein gesundes, segensreiches Geldsystem zum Wohle aller überhaupt denkbar?

  • Mit welchen einfachen Mitteln ließe es sich erreichen?



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