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Das Jüngste Gericht - die Apokalypse - ist es soweit?

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jüngstes Gericht - ApokalypseDas Jüngste Gericht - die Apokalypse

Können wir erkennen, ob das ernste Geschehen diesmal wirklich stattfindet?
 
Immer wieder in den letzten zwei Jahrtausenden haben Untergangspropheten die Apokalypse und das Ende der Zeit beschworen, doch abgeschlossen ist dieses hochkritische Geschehen des Weltgerichts bisher noch nicht. Ist es also wieder Untergangsprophetie und Panikmache, jetzt von einer einschneidenden Veränderung auszugehen, oder gibt es konkrete Hinweise, dass wir in eine entscheidende Phase des gesamten Menschheitsergehens eintreten? Sind Klimanotstand, Virus-Pandemie, Krieg, Werteverlust, soziale, Wirtschafts- und Finanzkrisen und vieles mehr die Zeichen des Eintretens der Apokalypse?

Die Begriffe Apokalypse und Endzeit riefen bei uns modernen Menschen bis in die jüngste Vergangenheit nicht selten Überhebung und Spott hervor, und man lächelte gerne über die Fortführung der "abergläubischen" Angstvorstellungen früherer Generationen, die man überwiegend als Ergebnis klerikaler Panikmache ansah - was ja in vielen Fällen nicht unberechtigt ist!

Doch mittlerweile werden uns die aktuellen Entwicklungen allmählich immer unbehaglicher! Die Anzahl und auch die Schwere der aufgehäuften Krisen, von denen jede einzelne das Potential hat, im ungünstigsten Fall verheerende Schäden in der Menschheit und auf dem Planeten anzurichten, besorgt die allermeisten Menschen sehr. Natürlich möchten sie sie zur Selbstberuhigung erst einmal doch nur ansehen als die "Verkettung unglücklicher Zufälle, die sich sicher bald wieder normalisieren werden", doch die Tatsachen belehren sie immer wieder eines anderen.

Was mit Eintreten dieser zahlreichen Krisen also zunehmend auffällt, ist nicht nur die Anzahl, sondern vor allem die sich steigernde Stärke und Bedrohlichkeit der Geschehnisse. Ebenso ist ein abenteuerlicher Werteverlust und eine zunehmende Aggressivität unter sehr vielen Menschen und auch Völkern zu beobachten. So streiten beispielsweise die Machthaber so mancher Staaten offensichtliche Tatsachen in einer derart frappierenden Dreistigkeit ab, dass man nur noch sprachlos davor stehen kann. Doch das hält eine zunehmde Zahl an Menschen nicht ab, sie trotz deren pausenloser Hetze und Verleumdung, trotz bereits erwiesener Unfähigkeit in ihrem Amt, als Idol anzusehen und sie sogar wiederzuwählen. Mit anderen Worten: ein gesundes sachliches Beurteilungsvermögen geht immer mehr verloren und wird durch unsachliche Demontage noch anständigerer Menschen ersetzt. -

Kommen wir zurück zur stetigen Steigerung der kritischen Geschehen: Bei jedem Anwachsen, jeder Beschleunigung und Verstärkung wird logischerweise zusätzliche Energie benötigt, um das "Rad der Ereignisse" immer schneller laufen zu lassen. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um eine materielle, sondern um eine höhere Energie, die nicht irdisch messbar, sehr wohl aber in unserem Innenleben und auch in den äußeren Auswirkungen deutlich spür- und sichtbar ist; denn wir sehen und fühlen es ja klar und unübersehbar! Doch woher kommt diese geheimnisvolle Energie?

Unter den materialistisch eingestellten Menschen ist natürlich niemand bereit, in den sich immer mehr zuspitzenden Krisen die Auswirkungen eines höheren Wirkens zu sehen, da Gott in ihrem Denken keine Rolle spielt und sie sich außerdem nicht mehr vorstellen können, dass aus dem Unsichtbaren und Ungreifbaren irgendwelche konkreten Auswirkungen kommen könnten.

Bei den etwas empfindsameren und gläubigeren Menschen dürfte es allmählich aber schon etwas anders sein. Denn es ist schon auffallend, dass bei allen krisenhaften Geschehnissen immer stärker der Mensch als der Verursacher und Versagende in den Brennpunkt tritt. Wir bringen das Klima zum Kippen, wir zerstören durch unsere grenzenlose Gier nach immer mehr die Tragfähigkeit unserer schönen Erde. Menschen führen Krieg, und die Verursacher verwandeln sich immer mehr in seelenlose Unmenschen; Menschen setzen skrupellos das Geld über alles, auch über Gott und über das Leben. Wir haben alle Gefahren, die uns bedrohen, immer weniger im Griff. Der Katalog des Grauens könnte bis ins Endlose weitergeführt werden!

Aber in allen Menschen, die geistig noch nicht allzu sehr versunken sind, leben zumindest unterschwellig noch zwei Gewissheiten:

  • Die erste ist, dass wir grundsätzlich über einen freien Willen verfügen, mit dem wir ein riesiges Chaos anrichten können ... oder aber, bei etwas mehr Einsicht und Vernunft statt grenzenloser Gier und Egoismus, uns eine viel schönere, bessere Welt hätten gestalten können. Mit anderen Worten: es ist allein unsere Schuld, die zu den heutigen Auswüchsen geführt hat.

  • Die zweite unterschwellige Gewissheit ist, um es mit biblischen Worten auszudrücken, dass "Gott sich nicht spotten lässt"! Mit anderen Worten: Wir haben Konsequenzen unseres Handelns zu erwarten, die im Verhältnis zur Schwere unserer Misswirtschaft ebenfalls von einer überragenden Schärfe sein werden und uns selbst als die Verursacher treffen werden; denn wir verbreiten Leid über Leid und sind gerade im Begriff, unseren schönen Planeten, unsere einzige Lebensgrundlage, zu zerstören und unbewohnbar zu machen.

Kombinieren wir diese zwei Gewissheiten miteinander und denken wir uns tief hinein, so können wir sehen, dass das angekündigte Weltengericht nach den Gesetzen der Gerechtigkeit nicht nur stattfinden kann, sondern zwingend stattfinden muss, wenn den Uneinsichtigen Einhalt geboten und damit den aufstrebenden Menschen noch einmal geholfen werden soll!

Wollen wir dem Verständnis, der Notwendigkeit und dem Ablauf des Weltengerichts näherkommen, so stellen sich einige wichtige Fragen:

  • Warum ist das Jüngste Gericht überhaupt notwendig?

  • Was ist unter den biblischen "Schafen und Böcken" zu verstehen, die voneinander getrennt werden müssen?

  • Was ist die "ewige Verdammnis", die auf die "Böcke" wartet?

  • Welches der fünf Schöpfungsgesetze spielt beim Weltengericht eine zentrale Rolle?

  • Warum kann Gott nicht allen Menschen ihre Sünden einfach vergeben und sie in sein Reich ewiger Freude emporheben?


Die Notwendigkeit des Jüngsten Gerichts

Ein Gericht wird in jedem System, sei es nun groß oder klein, nur dann notwendig, wenn etwas gravierend schiefgelaufen ist und eine möglichst weise Entscheidung zur Stabilisierung dieses Systems oder einer Gesellschaftsordnung getroffen werden muss.

In vielen leichten, günstigen Fällen geht es nur um Vermittlung: Treffen wir Menschen uns vor unseren irdischen Gerichten, so hat es häufig damit zu tun, dass persönliche Interessen irgendwelcher Art miteinander kollidieren und die Meinungsverschiedenheiten so festgefahren sind, dass durch eine fremde Person, den Richter, eine Entscheidung getroffen werden muss, die die Interessen der Kontrahenten im Idealfall möglichst gerecht zueinander in Beziehung setzt und ausbalanciert.

Wesentlich ernster wird das ganze, wenn ein Mensch vor Gericht erscheint, weil er gesellschaftliche Regeln, die für ein vernünftiges Miteinander unverzichtbar sind, verletzt hat, seien es beispielsweise Übervorteilung oder Diebstahl, fahrlässiger Leichtsinn, der Mitmenschen geschädigt hat und vieles mehr bis hin zu Bestrebungen, die gesellschaftlichen Regelungen staatsgefährdend außer Kraft zu setzen. Hier muss der Richter im Idealfall versuchen, einen Ausgleich für die Geschädigten herbeizuführen und eine fühlbare Konsequenz für den Verursacher zu verhängen, damit er derartige Handlungen in Zukunft hoffentlich vermeidet.

Geht es um mehr oder weniger schwere Verbrechen, die Mitmenschen und die Gesellschaft schädigen, so muss der Verursacher, je nach Schwere der Tat und seiner Einsichtsfähigkeit, entsprechend mehr oder weniger lange von den Mitmenschen getrennt werden, bis er entweder seine Tat eingesehen und bereut hat, so dass er wieder in die Gesellschaft integriert werden kann, oder aber, bei zu hohem Risiko, zum Schutz der anderen dauerhaft abgetrennt werden muss.

Das alles ist auch bei einem gerechten Justizsystem erforderlich. Wenn auch hier viele Gerichte, Systeme und ganze Staaten ungerechte, willkürliche oder gar verbrecherische Urteile gegen die Menschlichkeit fällen, ist das wiederum nur einem menschlichen Missbrauch der Gesetze der Gerechtigkeit anzulasten, ändert aber grundsätzlich nichts an den Grundlagen des Gesagten. -

"Wie im Kleinen, so im Großen!" So folgt auch das große Weltengericht, das zunehmend die Erdenmenschheit erfasst, den gleichen Grundregeln. Auch in diesem Fall ist etwas gravierend schiefgelaufen, denn die Menschheit ist ganz offensichtlich und unübersehbar "entgleist" und zum Störenfried jeder Schöpfungsharmonie geworden. Das zeigt sich von Tag zu Tag immer deutlicher.

Doch auch hier kommen die meisten Menschen in ihrem beliebten Spiel des Abschiebens aller Verantwortung schnell zu dem Schluss, dass sie selbst am Chaos keinen Anteil haben, sondern dass es nur die anderen sind, die das ganze Elend verursacht haben. Außerdem folgern sie gerne, dass unsere Spezies einfach eine "Fehlkonstruktion" sei. Die Panne sei folglich Gott passiert, der den Menschen fehlerhaft geschaffen habe. Das ist jedoch nicht richtig! Gott hat uns geschaffen und uns mit dem Freien Willen ausgestattet! Dieser Freie Wille ist ein Privileg sondergleichen, da wir mit ihm Wege unserer Wahl einschlagen und nach unseren Wünschen in die Vielfalt des Lebens eintauchen können. Wir dürfen also die Richtung und die Art unserer Entwicklung selbst bestimmen und im Normalfall ein Leben führen, das unseren Neigungen und Fähigkeiten voll entspricht. Funktioniert das nicht, was häufig der Fall ist, so liegt das nur daran, dass uns in langen Zeiten selbstgeschaffene Sachzwänge daran hindern.

Selbstverständlich hängt mit dem Freien Willen aber auch die volle Verantwortlichkeit zusammen, dieses Geschenk des Schöpfers weise und verantwortungsvoll zu verwenden, und als eine weitere Hilfe liegt in der Schöpfung das Gesetz der Wechselwirkung, das uns bei Fehlern die gleichartigen Folgen bringt und uns damit auf das falsche Handeln aufmerksam macht. So haben wir bei gutem Wollen die Gelegenheit, es in Zukunft besser zu machen und gleichzeitig die Verfehlung zu löschen. Keinesfalls beinhaltet das Geschenk des Freien Willens aber den Freibrief, Leid zu verbreiten und unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. Wer so etwas erwartet, hat sich noch keine ausreichenden Gedanken über die inakzeptablen Folgen einer derartigen Einstellung gemacht!

Allein die Tatsache, dass wir überhaupt noch hier auf der Erde sind, bringt aber den Beweis, dass wir uns noch nicht zu Menschen entwickelt haben, die den Gotteswillen und seine Schöpfungsgesetze treu erfüllen - denn dann hätten wir längst in höhere Regionen aufsteigen können und wären nicht mehr hier.

Es gibt für uns alle kaum etwas Bedeutenderes, als uns in die Art unseres "Freien Willens" zu vertiefen! Wir sollten keine Mühe scheuen; denn er ist für uns das Wichtigste, mit dem wir alles zu unserem Heil oder Unheil in die Wege leiten! Kennen wir ihn gründlich und richten uns danach, dann haben wir den Weg zum Aufstieg vor uns! Daher empfehle ich auch dringend, den entsprechenden Artikel über den Freien Willen intensiv durchzuarbeiten, da er die grundlegenden Informationen enthält. -

Kehren wir zurück zum Jüngsten Gericht. Es wird und muss die großen Zerstörungen und Umwälzungen bringen, da wir Menschen seit vielen, vielen Jahrtausenden dazu übergegangen sind, dieses Geschenk des Freien Willens immer mehr zu missachten und zu missbrauchen! So sind wir beispielsweise der Habgier verfallen, die unseren Willen in diese schädliche Richtung lenkt und zur Plünderung des gesamten Planeten führt, was schon kurz- und mittelfristig nicht weniger als unsere Lebensgrundlage, auch für die kommenden Generationen, ruiniert - sofern kein Riegel vorgeschoben wird!

Doch das ist nur ein Punkt von vielen. Praktisch alles ist auf einem abwärtsführenden Weg, von dem uns nur eine tiefgehende Reinigung all unserer Gedanken und Einstellungen abbringen könnte. Dafür wäre jedoch zwingend auch ein Abschied von aller Schuldprojektion, also von allem Sündenbock-Denken, sowie die Übernahme völliger Eigenverantwortlichkeit erforderlich; und daran ist zur Zeit immer weniger zu denken. Im Gegenteil: Wie wir weltweit allein schon bei Wahlen sehen können, tendiert eine zunehmende Menschenzahl hin zu extremistischen Parteien und deren völlig verkommenen Präsidentschaftskandidaten, die nicht nur Krieg führen, nicht nur das Klima und die Natur, sondern gleich das unverzichtbare Wertesystem skrupellos ruinieren! Wir sehen daran und an vielem anderen, wie groß auch die Beeinflussung der gesamten Menschheit durch solche Strömungen ist, wie diese immer mehr an Einfluss und Macht gewinnen und damit alles vergiften! Wir können es allein schon daran sehen, dass so vieles, dass vor kurzem noch Abscheu und Empörung ausgelöst hätte, jetzt als "normale Zeitströmung" oder sogar als Fortschritt begrüßt wird, während es in Wirklichkeit eine Abkehr von ethisch und moralisch unverzichtbaren Grundsätzen bedeutet. Die Gefahr des Niederganges und Abdriftens ist also weit größer, als wir es in unserer Versunkenheit wahrhaben und akzeptieren wollen! Doch vor den Gottgesetzen zählt nur die Wirklichkeit und nicht unser Wunschdenken.


Die Trennung von "Schafen und Böcken"

Soll also der besserwollende Menschheitsteil noch gerettet werden können, so muss der böswillige und auch der gleichgültige Menschheitsteil abgetrennt und damit ausgeschaltet werden!

Denn vor allem Letztere haben seit Jahrtausenden bewiesen, dass sie auf die vielen Hilfen aus dem Licht, auf die Ermahnungen der Propheten, der Wegbereiter in vielen Ländern und des Gottessohnes Jesus nicht hören und hartnäckig auf ihrem Weg bleiben wollen! Das alles ist eine Folge des missbrauchten Freien Willens, der sich allem Aufbauenden verschließt und sich der notwendigen geistigen Entwicklung verweigert. Dazu gehört auch das Riesenheer der Gleichgültigen, die in Materialismus und Oberflächlichkeit abgetaucht sind und so aus der unbedingt notwendigen geistigen Bewegung herausgetreten sind, die allein einen inneren Aufstieg ermöglicht.

Welcher enorm bremsende Effekt von Menschen ausgeht, die ihre innere Lebendigkeit selbstverschuldet zu großen Teilen bereits verloren haben, lässt sich unter vielem anderen schon an zahlreichen Gesprächen erkennen. Es ist meist kein Drang mehr zu spüren, im Verstehen der Welt, der Schöpfung, geschweige denn Gottes, dem wir überhaupt das Sein verdanken, auch nur einen Schritt weiterkommen zu wollen. Statt dessen sind die Themen von vornherein schon abgesteckt: Alltagsklatsch, oberflächliche berufliche Erfahrungen, Wetter, Krankheiten, nach deren tieferer Bedeutung aber keinesfalls gefragt werden darf, ... und das nicht selten abfällige Reden oder sogar Herziehen über Menschen, die gerade nicht anwesend sind, und vieles ähnliche mehr. Mit anderen Worten: es ist ein substanzarmes Reden um des Redens willen, um Zeit, Stille und Langeweile zu überbrücken.

Wer aber die Wirkung der Worte und Gedanken kennt, spürt, dass Gespräche dieser Art wie Morast wirken, der sich lähmend auf jeden Aufstiegswillen legt und damit auch die Menschen hemmt, die seelisch-geistig aufstreben möchten. So muss sich das alte Bibelwort aus der "Offenbarung" erfüllen, nach dem auch "die Lauen ausgespieen werden" müssen, denn sie sind nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick erscheint, sondern für Aufstrebende eine ernste Gefahr!

Schweifen wir einmal kurz ab zu dieser Bibelstelle, die korrekt lautet: "Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Es ist dort von "warm" die Rede, was jedem ernsthaften Sucher leicht verständlich sein dürfte; denn wir verbinden alles Lichtdurchflutete, Fürsorgliche und Liebevolle mit warm, also das, was dem Licht direkt entspricht. Aber es ist auch "kalt" im Kontrast zum Lauen erwähnt, und das dürfte für viele ernsthafte Menschen ein Rätsel sein, denn seelische Kälte verbinden wir mit Egoismus, Isolation, Gleichgültigkeit dem Ergehen der Mitmenschen gegenüber und mit Lieblosigkeit. Dieses Rätsel scheint mir aber leicht lösbar zu sein, wenn wir das Gesetz der Wechselwirkung in Betracht ziehen, nach dem alles, was wir an Gedanken, Worten und Werken herausgeben, unbedingt auf uns zurückfallen muss - im Guten wie im Schlechten. Fällt aber die Rückwirkung einer eisigen und lieblosen Einstellung auf den betreffenden Menschen zurück, so wird er selbst unter diesen Dingen verstärkt leiden müssen, was irgendwann dann nicht mehr auszuhalten ist und ihn unter leidvollen Erfahrungen meist dazu bringt, seine Einstellungen zu überdenken und einen besseren Weg einzuschlagen. Er hat also deutlich bessere Aussichten auf einen Aufstieg als ein lauer, geistig gleichgültiger Mensch, da bei diesem viel schwächere Wechselwirkungen da sind, die ihn nicht unbedingt dazu zwingen, sich mit seinen Ansichten selbst auseinanderzusetzen. -

Das Bild der "Schafe und Böcke" ist für die damalige Zeit gut gewählt, auch wenn sie den modernen Menschen durchaus erst einmal abstoßen können. Schafe symbolisieren die Folgsamkeit, Böcke das Widerspenstige. Geistig gesehen ist die Folgsamkeit ein "Mit-den-Schöpfungsgesetzen-Gehen", das Widerspenstige aber ein Widerstreben, ein "Sich-gegen-die-Schöpfungsordnung-Sträuben". Es ist also Folgsamkeit nicht mit dem Verlust an Individualität gleichzusetzen, sondern es geht beim Einfügen in die Naturordnung schlicht um ein förderliches, aufbauendes, helfendes und unterstützendes Handeln - was im Gegenteil eine ausgeprägte, harmonische Individualität bringt, statt sie auszulöschen. Demgegenüber bedeutet das Sträuben gegen die aufbauenden Schöpfungskräfte ein destruktives, zerstörendes, ausnutzendes und egoistisches Handeln.


Die Zersetzung der Materie und die "ewige Verdammnis"

Wir alle wissen, dass alles Materielle nicht ewig hält, sondern einem Alterungs- und Zerfallsprozess unterliegt. Auch hier ist das Schöpfungsgesetz einheitlich, die Geschwindigkeit allerdings sehr verschieden. So zerfallen beispielsweise manche atomaren Verbindungen im winzigen Bruchteil einer Sekunde, der Körper einer Eintagsfliege hält, wie der Name schon sagt, etwa einen Tag, der eines Hundes 10-15 Jahre, der eines Menschen mit viel Glück etwa 100 Jahre. Bis ein Gebirge abgetragen wird, vergehen viele Millionen Jahre, und bei Himmelskörpern können es Milliarden Jahre sein - aber der Zerfall kommt sicher.

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Das wunderschöne Sternenentstehungsgebiet Carina-Nebel mit jungen Sternen
sowie der Größenvergleich unserer mittelalten Sonne mit dem roten Riesenstern Aldebaran, der am Ende des "Sternenlebens" steht.
Nichts gibt es in der Stofflichkeit der Schöpfung, das nicht den Entstehungs-, Alterungs- und schließlich den Zerfallsprozess durchläuft.
Bildrechte: ESA/NASA, Wikipedia, gemeinfrei; vielen Dank

Diese Gesetzmäßigkeit hat auch für uns Menschen die allergrößte Bedeutung, denn auch die Entwicklungszeit, die uns auf der Erde zugebilligt wird, ist nicht unendlich, sondern dürfte im Bereich von wenigen Millionen Jahren liegen, die aber bereits fast vollständig vergangen sind. Die Ursache dafür liegt darin, dass wir uns nicht annähernd planmäßig entwickelt haben, sondern das Geschenk des Freien Willens dazu benutzt haben, in die Materie, in den Materialismus abzutauchen und uns dann darin verloren haben. Stattdessen hätten wir uns, wie von Gott gewollt, zu Menschen entwickeln müssen, die den Gotteswillen immer besser verstehen und sich darin einzufügen fähig sind.

Wir sind real in der größten Gefahr, dass wir uns nicht zum Aufstieg zurückfinden, bevor in unserem Lebensfeld auf der Erde physikalisch unvermeidbar der Auflösungsprozess zu beginnen hat. Dann wird unser geistiger Kern, der sich nicht rechtzeitig loslösen konnte, mit in diesen Auflösungsprozess gezogen, der alle Materie trifft, und alles persönlich Gewonnene und Entwickelte wird unter größten Qualen mitaufgelöst und zerstäubt. Jeder Mensch, den es trifft, hört damit auf, persönlich zu existieren, da sein Geist in den unbewussten Urzustand zurückversetzt wird - und das ist mit dem Ausdruck "ewige Verdammnis" gemeint. Genauen Aufschluss darüber gibt der Artikel "Die Welt".

Aus all dem wird ersichtlich, dass im Jüngsten Gericht alles Bremsende, alles Hemmende und Schädliche vollständig beseitigt werden muss, damit diejenigen Menschen, die noch zum Aufstieg bereit und entschlossen sind, den Weg dazu frei finden, da sie nur so noch eine Chance haben, rechtzeitig aus der Zone der Zersetzung herauskommen zu können - denn die Zeit ist nun unglaublich knapp geworden! Zu den bremsenden und hemmenden Menschen gehören alle die, die Hänge und ungute Eigenschaften wie Hass, Neid, Gier, Egoismus, Übervorteilung, problematische Sexualität und vieles ähnliche mehr in sich tragen und auch von allem Geschehen jenseits des Materiellen nichts wissen wollen.

Seien wir ehrlich: Wer von uns ist darin weit genug gekommen? Und doch müssen wir unsere Entwicklung endlich mit Hochdruck in die Wege leiten! Wir können also gar nicht streng genug gegen uns sein!


Der Ablauf des Jüngsten Gerichtes

Vertiefen wir uns in den Begriff der Vollkommenheit Gottes, so muss damit auch vollkommene Gerechtigkeit verbunden sein, was jede Willkür ausschließt!

Doch wie ist das beim beim erdumspannenden Jüngsten Gericht möglich, das ausnahmslos alle Menschen erfasst? Auch hier greifen wir wieder auf die ebenfalls vollkommenen Schöpfungsgesetze zurück, und ein Gesetz spielt dabei die zentrale Rolle: das Gesetz der Wechselwirkung, also das Gesetz vom Säen und Ernten, das uns alles verstärkt zurückbringt, was wir in der Vergangenheit ausgesendet und bewirkt haben - im Guten wie im Schlechten! Es bringt uns im Guten Folgen, die uns bereichern, beglücken, unseren Horizont erweitern, uns wertvolle und gutwollende Mitmenschen zu Freunden macht, die uns unterstützen, und so haben wir starke Hilfen für unseren inneren Aufstieg.

Tragen wir aber viele ungute Eigenschaften in uns und haben dementsprechend auch in Gedanken, Taten und Handlungen vieles ausgesendet, das den Mitmenschen Ärger, Druck, Leid, Hemmungen und Niederziehendes gebracht haben, und sind wir nicht gewillt, daran zu arbeiten und das alles so schnell wie möglich abzulegen, so fällt genau das auch auf uns selbst verstärkt zurück und bringt seelisch-geistige Verarmung, Unglück, Horizontverengung, seelischen Druck, der immer mehr ansteigt, die Begegnung mit Mitmenschen, die uns niederziehen und feindlich gesinnt sind, und damit wird unser innerer Aufstieg erheblich gehemmt und unglaublich erschwert. Die massiven Folgen können uns also durchaus niederdrücken oder am Ende sogar erdrücken!

Dieses Gesetz der Wechselwirkung liegt seit Urbeginn in der Schöpfung und ist ewig. In den vielen vergangenen Jahrtausenden unserer Entwicklung hatte es allerdings in der Auswirkung eine Stärke, die uns Zeit ließ, in relativer Ruhe aus den uns erreichenden Folgen zu lernen, die Zusammenhänge zu durchschauen und dann bei guten Folgen den damit gezeigten Weg freudig zu erkennen und zu gehen, was den Aufstieg in Glück und Freude enorm beschleunigt hätte. Wir wären dann nicht mehr auf dieser Erde, sondern hätten unseren Entwicklungzweck erfüllt und befänden uns in hohen, schönen Gefilden.

Doch längst nicht alle Menschen haben dies getan, sondern sie haben sich in zahllose Fehler verstrickt, die den geistigen Aufstieg bisher unmöglich gemacht haben. Und zu diesen Menschen gehören wir alle, ausnahmslos; denn sonst wären wir eben nicht mehr hier auf der Erde! Wir haben uns in geistiger Trägheit und durch das Versinken in den Materialismus unfähig zum Aufstieg gemacht und die heutigen trostlosen Zustände auf dieser ursprünglich schönen Erde verursacht.

Was nun beim Jüngsten Gericht geschieht, ist folgendes: Gott verstärkt zum Zwecke der Endentscheidungen aller Menschen die Lichtkraft und damit auch die auslösende Energie in seinen vollkommenen Gesetzen, und das beschleunigt die Rückwirkungen alles Geschehens und aller persönlichen Wechselwirkungen. In den Auswirkungen zeigt es sich dann so, dass die Folgen all unseres Wirkens in kurzer Zeit und in enormer Stärke auf uns zurückfallen, so dass wir bei vorwiegend gutem Wollen gestärkt, geschützt und regelrecht hochgerissen werden, bei schlechtem Wirken allerdings zunehmend unter Druck geraten und damit vor die unwiderrufliche Entscheidung gestellt werden, uns von diesem Falschen so schnell wie möglich zu befreien oder aber unterzugehen.

Das Befreien vom Übel setzt aber unsere Einsicht in unsere Fehler voraus und das feste, ehrliche Wollen, sich davon zu trennen. Fehlt diese Bereitschaft, was sich in erster Linie darin zeigt, dass man überall die Schuld bei den Mitmenschen, aber nicht bei sich selbst sucht, so steigert sich die Gereiztheit, so steigern sich die Fehler, die daraus resultierenden Krankheiten und Lebensumstände derart, dass es diesen Menschen nach seinem Erdentod in die Zone der Zersetzung und damit seiner Existenzvernichtung schleudert. Doch auch vor dem Ableben entwickelt sich in diesem Fall die Lebensqualität und das persönliche Ergehen immer mehr in eine unerfreuliche oder sogar trostlose Richtung.

Diese Beschleunigung der Folgen erfolgt in vollkommener Gerechtigkeit; denn es kommt nur das zurück, was wir auch selbst herausgegeben haben, nichts anderes! Aber die enorme Stärke dieser Folgen macht es für uns unmöglich, geruhsam im Status quo zu verharren - wir werden zur Entscheidung über Sein oder Nichtsein gezwungen!


Der Wahn der bequemen Fremderlösung

In vielen, vor allem kirchengläubigen Menschen wird nun die Frage auftauchen: "Warum kann Gott nicht allen Menschen ihre Sünden einfach vergeben und sie in sein Reich ewiger Freude emporheben?" Diese, man muss es leider so sagen, naive Vorstellung wird genährt durch den durch zahlreiche Kirchen verbreiteten Wahn, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist und damit alle unsere Sünden vergeben sind. So können wir angeblich, sofern wir bei der "richtigen" Glaubensgemeinschaft angemeldet sind, sofort nach unserem Tod übergangslos in das Paradies eintreten. So ist das, wenn man "Religion" von aller Folgerichtigkeit und elementarster Logik befreit, um der Hauptschwäche der Menschheit, unserer Geistesträgheit, weit entgegenzukommen und eine bequeme Fremderlösung verspricht!

In Wirklichkeit ist es aber völlig anders! Durch unser Leben und Erleben formen sich gemäß unserem freien Willen unsere Einstellungen und Anschauungen, die sich uns auch klar in diesem Erdenleben offenbaren, wenn wir wirklich ehrlich zu uns selbst sind! Diese nehmen wir ins Jenseits mit! Gehen wir nun, früher oder später, nach dem Abscheiden ins Jenseits, erfolgt also dort keinesfalls eine Art "Gehirnwäsche", die uns z. B. von einem geldgierigen, abgrundtief materialistisch eingestellten Egoisten plötzlich zu einer Art sanftem Engel macht, sondern wir treten mit allen Stärken und Schwächen, wie wir sie hier auf der Erde haben, ins Jenseits und müssen dort in die Ebene gehen, die unseren Einstellungen entspricht und wo wir gleichgesinnte Seelen antreffen. Keine Frage, dass das bei ausgeprägten Schwächen ein hochgradig unangenehmer Ort sein wird, dessen Bewohner dann auch vom Jüngsten Gericht verheerend getroffen werden; denn es vollzieht sich sowohl auf der grobstofflichen Erde wie auch im etwas feinerstofflichen Jenseits zu ähnlicher Zeit.

Es hat keinen Sinn, die Sache zu beschönigen, denn alles andere wäre ungerecht und unvollkommen; und das ist bei einem vollkommenen Schöpfer ausgeschlossen! Wir erfahren also nach unserem Ableben keine persönlichkeitsverändernde "Gehirnwäsche", sondern wir sollten uns sofort, hier auf der Erde, auf den Rückweg machen. Das heißt: unsere Fehler und auch den Schaden, den wir bereits angerichtet haben, einsehen und unser zukünftiges Leben im vollen Bewusstsein führen, dass wir den Ausgleich für alles leisten müssen, bei dem uns das liebevolle Schicksal allerdings kraftvoll hilft, sobald wir nur den guten Willen dazu zeigen!


Das Jüngste Gericht und die Verstandesherrschaft

Gerade wenn es um das Jüngste Gericht, die Apokalypse und damit um die prophezeite geistige Scheidung der gesamten Menschheit geht, haben in der heutigen Zeit die Spötter und Verharmloser Hochkonjunktur. Auch wenn zahllose Menschen die extrem gefährlichen geistigen Entwicklungen und die damit verbundene existenzielle Bedrohung mittlerweile spüren, so existiert ein machtvoller Gegenspieler: der Verstand, der regelrecht "den Deckel darauf tut"; denn er ist von Natur aus außerstande, irgend ein Werteempfinden zu haben, wenn er nicht von einem wachen Geist, also unserem spirituellen Kern, geleitet wird!

Dabei treten zahllose Menschen in Erscheinung, die sich ihm bereits völlig untergeordnet haben und ihn massiv nutzen, um alle empfundenen Gefahren besorgter Mitmenschen einfach wegzurationalisieren. Und da wir Menschen schon seit langer Zeit unserem Verstand das Ruder mehr oder weniger vollständig überlassen haben, wie ich in meinem Artikel Zwiespalt zwischen Kopf und Herz darlege, bedienen diese sich gerade der Mittel, die den Verstand gleichzeitig überzeugen als auch irreführen: Es wird alles seziert, in kleine Teile zerlegt, aus dem Zusammenhang gerissen, Ungutes verdrängt, Gutes überproportional herausgehoben, so dass am Schluss ein Gemisch herauskommt, das der Wirklichkeit kaum noch entspricht. Darüber hinaus wird alles Geistige, also das eigentlich Wertvolle im Menschen, in weiten Kreisen als nichtexistent, unbeweisbar und "versponnen" mit Häme überzogen und lächerlich gemacht. So ist zur Zeit die allgemeine Gemengelage.

Seit langen Zeiten leben wir Menschen also mehr oder weniger in diesem Zwiespalt zwischen Kopf und Herz, wie ich eben erwähnte. Das heißt, dass uns ein dominierender Verstand persönlich wie auch gesamtgesellschaftlich Vorgaben macht, die aus selbstgeschaffenen Sachzwängen heraus folgern und sehr oft einer gesunden Vernunft, mit der das Herz übereinstimmen würde, widersprechen. Das unterdrückt die Möglichkeit, dass sich unser Geist äußern und entfalten kann! Ein wacher Geist, also ein Mensch mit Gemüt, Herz und Mitempfinden, würde völlig andere Prioritäten setzen als die, die wir heute vorfinden! So wäre ein solcher Mensch beispielsweise nicht imstande, andere Menschen, Tiere und die Natur leiden zu lassen und würde lieber dafür selbst auf wirtschaftliche Vorteile und Geld verzichten, bzw. dieses einsetzen, um zu helfen, Leid zu lindern und ungünstige Strukturen verbessern zu helfen. Ebenso würde er sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, weil der Geist ja das Wahrheitsprinzip in uns ist! Das hätte beispielsweise zur Folge, dass Lügner keine Chance hätten, sich zu entfalten oder sogar herausgehobene Positionen bekleiden zu können. Das sind jetzt nur zwei von vielen Punkten, die eine rege Geistestätigkeit bringen würde, die aber schon alles ändern würden.

Was aber geschieht, ist so ziemlich das Gegenteil: Das Leid vergrößert sich in globalem Maße, und der Egoismus regiert. Nach wie vor verhungern zahllose Menschen, große Gebiete der Erde werden mit Kriegen überzogen und ethische Wertvorstellungen werden immer ungenierter den politischen und wirtschaftlichen Interessen geopfert, nur um eigene Machtinteressen skrupellos durchzusetzen. So kann wohl kaum noch ein Zweifel daran bestehen, dass ein kaum noch steigerungsfähiger ethischer Tiefpunkt erreicht ist.


Der Verlust der Wahrheit

Geht es um die Wahrheit, so hat im Gebrauch der Sprache kürzlich das „postfaktische Zeitalter“ begonnen, was kurz und knapp bedeutet: Wir verabschieden uns zunehmend von den Tatsachen, damit von der Wahrheit, und öffnen der Lüge Tür und Tor! Auch das stört immer weniger Menschen. So wählen selbst große Völker, die sich gerne noch als zivilisiert ansehen, häufig Präsidenten mit abgrundtief verkommenem Charakter, die sich mit leicht durchschaubaren, zahllosen Lügen und Skrupellosigkeit ins Amt gebracht haben und damit auch lange halten. Auch bei uns feiern Neo-Nazi-Parteien nennenswerte Erfolge, ohne irgendein konstruktives Politikkonzept vorweisen zu können.

Da Menschen mit lebendigen Wertvorstellungen derartiges nicht ertragen würden und sich niemals als Mitläufer und ausführendes Organ bereitstellen würden, können wir schlussfolgern, dass leider bei der Mehrheit der Menschen das geistige Wirken abgeschnitten, damit das innere Wertesystem mehr oder weniger zusammengebrochen ist und dort der Geist selbst bereits in Schlaf oder sogar Todesschlaf verfallen ist! Eine über eine Million Jahre dauernde Menschheitsentwicklung mit zahlreichen Wiedergeburten und damit Erfahrungs- und Erkenntnismöglichkeiten ist also nicht nur komplett versäumt worden, sondern hat zu dem katastrophalen Ergebnis geführt, dass die Menschheit jede Kenntnis der Schöpfungsordnung verloren hat und damit zum unbedingten Schädling auf diesem wunderschönen Planeten geworden ist. Die Erde wird zugemüllt, überhitzt und geplündert. Riesige Flächen des überlebenswichtigen Regenwaldes werden aus Habgier einfach abgebrannt. Kriege, Willkür, Folterungen und Unterdrückung gehören zur Tagesordnung. Es fehlt so gut wie nichts mehr in diesem Szenario des Schreckens!


Zusammenfassung

  • Nur der Geist, nicht aber der Verstand, ist das einzig wirklich Lebendige in uns, das Wahrheits- und das Ewigkeitsprinzip, und er steht jenseits unserer Kategorien von Zeit und Raum.

  • Aufgrund der - in unserem Kulturkreis wenig beachteten - Wiedergeburt haben wir einen unglaublich langen Weg von vielen hunderttausend Jahren hinter uns! Der heutige Zustand der Menscheit ist somit das bisherige traurige Ergebnis dieses extrem langen Entwicklungsweges.

  • Gerade die zunehmend bedrohlichen Zustände beweisen daher, dass unsere ursprünglich vorgesehene Entwicklung entgleist ist und den aufbauenden Schöpfungsgesetzen absolut nicht mehr entspricht.

  • Die alleinige Ursache des jetzigen Chaos liegt im Missbrauch unseres freien Willens seit vielen Jahrtausenden. Die sich daraus ergebenden schöpfungsgesetzmäßigen Folgen werden von uns Menschen aber einfach ignoriert, im wahnhaften Wollen, unbeschränkt tun und lassen zu können wie es uns beliebt - gleichgültig, ob es schädlich ist oder nicht. So hat die Menschheit die letzten Jahrtausende dazu verwendet, Aggression, Habgier, Neid, Hass, Übersexualisierung, üble Nachrede, Misstrauen und vieles Ähnliche in großem Stil zu verbreiten!

  • Deshalb muss dringend wieder Ordnung von "oben", also vom Licht aus geschaffen werden, sollen nicht die Lebensgrundlagen und damit die Menschheit als Ganzes untergehen.

Jüngstes Gericht - Gesetz der Wechselwirkung
Das für das Jüngste Gericht ausschlaggebende Schöpfungsgesetz:
Das Gesetz der Wechselwirkung


Für die oben geschilderten Zusammenhänge gibt nur eine bestimmte Quelle, die allen geistigen Zusammenhängen dieser Internetseite zugrunde liegt: die Gralsbotschaft - Im Lichte der Wahrheit. Wie das künftige Geschehen sich für uns in geistiger Art auswirken wird, darüber klären uns der folgende vollständige Vortrag sowie das danach kommende, längere Zitat aus diesem Grundlagenwerk auf. Es ist absolut empfehlenswert, sich dort hinein zu vertiefen und so viel wie möglich daraus nachzuvollziehen; denn das Thema ist äußerst ernst:


  „Jüngstes Gericht! Jede Verheißung, die damit zusammenhängt, kündet von Auferweckung aller Toten für das Endgericht. In den Begriff des Ausdruckes wurde von diesen Menschen aber wiederum ein Irrtum eingelegt; denn es soll nicht heißen: Auferweckung aller Toten, sondern Auferweckung alles Toten! Das ist: Belebung alles dessen, was ohne Bewegung in der Schöpfung ist, damit es für das Gottgericht lebendig werde, in der Betätigung erhöhet oder ausgerottet!
 
   Nichts bleibet jetzt bewegungslos; denn die lebende Kraft, die jetzt verstärkt durch alle Schöpfung flutet, drängt und drückt, zwingt alles zur Bewegung. Darin wird es erstarken, auch das, was bisher ruhte oder schlummerte. Es wird erweckt, gekräftigt und muß damit sich betätigen, wird in erwachender Betätigung so gut wie an das Licht gezerrt, auch wenn es sich verbergen wollte. Man kann auch sagen, es kommt selbst ans Licht und muß sich zeigen, kann nicht weiterschlummern, wo immer es vorhanden ist. Mit volkstümlichen Worten: »Es kommt an den Tag!«
 
   Alles wird Leben, Betätigung in dieser ganzen Schöpfung durch das neue Eindringen des Lichts! Das Licht zieht dabei machtvoll an ... ob mit oder ob ohne Wollen des in dieser Schöpfung Ruhenden, sich vielleicht gar Versteckenden, und es kommt auch zuletzt mit diesem Lichte in Berührung, kann ihm nicht entrinnen, auch wenn es Flügel einer Morgenröte hätte, kein Ort in der gesamten Schöpfung kann ihm Schutz  davor gewähren. Nichts bleibt unbeleuchtet.
 
    In der Bewegung des Herangezogenwerdens aber muß an diesem Licht zerschellen und verbrennen, was die Strahlung nicht verträgt, was also nicht in sich schon selbst nach diesem Lichte strebt. Lichteingestelltes aber wird erblühen und erstarken in der Reinheit seines Wollens!
 
   So ist es auch mit allen Eigenschaften dieser Erdenmenschenseelen. Was bisher darin tot zu ruhen schien, was schlummerte, den Menschen selbst oft unbekannt, es wird unter der Kraft erwachen und erstarken, wird zum Gedanken und zur Tat, damit es sich nach seiner Art in der Betätigung selbst richte an dem Licht! Bedenkt, es kommt zum Leben, was auch in Euch ruht! Darin liegt Auferweckung alles Toten! Lebendiges Gericht! Jüngstes Gericht!
 
   Ihr müßt dabei mit allem in Euch fertig werden, müßt Euch reinigen, oder Ihr zergehet mit dem Übel, wenn es übermächtig in Euch werden kann. Dann hält es Euch, schlägt über Eurem Kopfe mit schäumendem Aufzischen zusammen, um Euch mitzuzerren in den Abgrund der Zersetzung; denn es kann nicht weiterhin bestehen in dem Glanz göttlicher Kraft!
 
   Euch gab ich nun das Wort, das den Weg zeigt, der Euch in dem Erwachen dieser Schöpfung unbeirrbar nach den lichten Höhen führt, der Euch nicht stürzen läßt, was immer auch geschieht und in Euch aufzuflammen sucht! Habt Ihr den Blick in treuer Überzeugung nach dem Licht gerichtet, habt Ihr mein Wort richtig erfaßt, in Euren Seelen aufgenommen, so steigt Ihr ruhig aufwärts aus den Wirren, gereinigt und geläutert, frei von allem, was Euch einstens hätte hindern können an dem Eintritt in das Paradies.
 
   Wachet und betet deshalb, daß Ihr nicht den klaren Blick Euch trüben laßt durch Eitelkeit und Dünkel, als die ärgsten Fallstricke für diese Erdenmenschen! Wahret Euch! Wie Ihr den Boden in Euch nun bereitet habt, so wird es Euch geschehen in der Schöpfungsreinigung!“
 
(Gralsbotschaft, Vortrag Band 1, Nr. 26: „Es soll erwecket werden alles Tote in der Schöpfung, damit es sich richte!“)


"( ... )

  Und jetzt ist die Zeit da, wo sich nun alles, alles lösen muß, was bisher in der Welt geschah! Was Unrecht war, was heute vorgeht auf der Erde, es bleibt nicht ein Wort ungesühnt!

  Diese Sühne ist nicht einer späten Zukunft vorbehalten, sondern schon der Gegenwart!

  Das schnelle Lösen aller Wechselwirkungen ist nun nicht etwa dem Schöpfungsgesetz entgegenstehend, sondern es liegt ganz richtig im Gesetze selbst.

  Der Gang des Räderwerkes wird zur Zeit beschleunigt durch die verstärkte Lichtstrahlung, die Endauswirkungen erzwingt, indem sie vorher alles steigert bis zur Frucht und Überreife, damit das Falsche darin selbst zerfällt und absterbend sich richtet, während Gutes frei wird von dem bisherigen Druck des Falschen und erstarken kann!

  In naher Zeit verstärkt sich diese Strahlung so, daß in sehr vielen Fällen eine Wechselwirkung sofort kommt, unmittelbar!

   Das ist die Macht, welche die Erdenmenschen bald erschrecken wird, und die sie dann in Zukunft fürchten müssen! Aber nur die haben mit Recht zu fürchten, welche Unrecht taten. Ob sie sich dabei selbst im Rechte fühlten oder andere es glauben machen wollten, rettet sie nicht vor dem Schlag der Wechselwirkung, welche in den Gottgesetzen wirkt!

  Auch wenn die Menschen andere Gesetze auf der Erde sich erdachten, unter deren Schutze viele irrig, unrecht handeln in dem Wahne, daß sie damit auch im Rechte sind, es entlastet sie nicht um ein Stäubchen ihrer Schuld.

  Die Gottgesetze, also Gottes Wille, kümmern sich nicht um die Anschauungen dieser Erdenmenschen, die sie in den Erdgesetzen niederlegten, auch wenn die ganze Welt sie jetzt für recht empfand. Was nicht den Gottgesetzen gemäß ist, dorthin trifft auch der Schlag des Schwertes nun! In der Auslösung richtend!

  Freuen können sich nun alle die, so nach den Gottgesetzen unschuldig gelitten haben unter Menschen; denn sie werden nunmehr Recht erhalten, während ihre Widersacher oder Richter überliefert sind der Gottgerechtigkeit.

  Freuet Euch; denn diese Gottgerechtigkeit ist nahe! Sie wirkt bereits in allen Landen auf der Erde! Seht Euch die Wirren an! Sie sind die Folgen des nahenden Gotteswillens! Es ist die einsetzende Reinigung!

   Aus diesem Grunde lebt sich jetzt schon alles in sich tot, was falsch unter den Menschen ist, in Wirtschaft, Staat, der Politik, den Kirchen, Sekten, Völkern, den Familien und auch im Einzelmenschen! Alles, alles wird jetzt vor das Licht gezerrt, daß es sich zeige und gleichzeitig daran richte! Auch das, was bisher noch verborgen ruhen konnte, es muß sich zeigen, wie es wirklich ist, muß sich betätigen und so zuletzt an sich und anderen verzweifeln, in sich zerfallen und zerstäuben.

  So brodelt es unter dem Drucke des Lichtes heute schon in allen Landen, allerorten. Jede Not wächst an, bis die Verzweiflung kommt und endlich nur noch Hoffnungslosigkeit verbleibt mit dem Bewußtsein, daß die Rettenwollenden nur leere Worte hatten neben selbstsüchtigen Wünschen, aber keine Hilfe bringen konnten! Geistige Streiter brausen über alle Köpfe hin und schlagen scharf, wo sich ein Kopf nicht beugen will.

  Dann ersteht erst rechter Boden, der wiederum um Gottes Hilfe fleht! Nach Mord und Brand, Hunger, Seuchen und Tod, nach dem Erkennen eigener Unfähigkeit.

  Der große Aufbau setzet ein.

  Frei sollen die Zerbrochenen dann werden, frei vom Druck des Dunkels! Sie sollen aber frei auch werden in sich selbst! Frei in sich selbst werden aber kann ein jeder nur allein. Doch dazu muß er wissen, was Freiheit bedeutet, was sie ist.

  Frei ist nur der Mensch, der in den Gesetzen Gottes lebt! So und nicht anders steht er unbedrückt und unbeengt in dieser Schöpfung. Alles hilft ihm dann, anstatt sich in den Weg zu legen. Es »dienet« ihm, weil er es in der rechten Weise nützt.

  Gottes Gesetze in der Schöpfung sind in Wirklichkeit nur alles das, was jeder Mensch zu dem gesunden, frohen Leben in der Schöpfung nötig hat. Sie sind ihm gleichsam Nahrung für das Wohlbefinden! Nur wer den Gotteswillen kennt und darnach lebt, ist wirklich frei! Ein jeder andere muß sich in viele Fäden der Gesetze dieser Schöpfung binden, da er sich selbst hinein verwickelt.

  Die Schöpfung ist im Gotteswillen erst erstanden, in seinen Gesetzen. Gemeinsam wirkend, senken sich diese Gesetzesfäden immer tiefer und erzwingen überall Bewegung zur Entwickelung, verzweigen sich in der Entwickelung notwendig selbst auch immer mehr und mehr, während sich um die Fäden in der laufenden Bewegung dauernd neue Schöpfung formt. So geben die Gesetze gleichzeitig den Halt, Bestehensmöglichkeit und Weiterausbreitung der Schöpfung.

  Nichts ist ohne diesen Gotteswillen, der allein Bewegung gibt. Alles in der Schöpfung richtet sich darnach.

  Der Menschengeist allein hat sich nicht eingefügt in diese Fäden! Er verwirrte sie, und damit sich, da er nach seinem Willen neue Wege gehen wollte und die fertigen, bestehenden nicht achtete.

  Die Lichtverstärkung bringt darin nun Änderung. Die Fäden aller Gottgesetze in der Schöpfung werden mit verstärkter Kraft geladen, daß sie sich machtvoll spannen. Durch diese ungeheuere Anspannung schnellen sie zurück in ihre ursprüngliche Lage. Dabei wird das Verwirrte und Verknotete entwirrt mit einer Plötzlichkeit und Unaufhaltsamkeit, daß das Geschehen einfach niederreißt, was in der Schöpfung nicht der rechten Lage sich noch anzupassen fähig ist!

  Was es auch sei, ob Pflanze oder Tier, ob Berge, Ströme, Länder, Staaten oder Mensch, es bricht zusammen, was sich nicht im letzten Augenblick als echt und gottgewollt erweisen kann!"

(Gralsbotschaft, Band 1, Vortrag Nr. 23: "Ergebenheit")


das jüngste Gericht - Gralsbotschaft
 

 

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