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Brexit und EU-Zustand

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Brexit und der Zustand der EU

Versuch einer unbeschönigten Bestandsaufnahme
 
Im Juni 2016 ging ein Beben durch die Europäische Union, als die Briten mehrheitlich den Ausstieg aus ihr und damit die Unabhängigkeit wählten. Das war nicht erwartet worden, und schon Monate vorher waren sich Politik und Medien einig: Großbritannien würde sich mit einem Austritt in höchstem Maße schaden. Als wie objektiv lässt sich diese Aussage einschätzen?
 
Es scheint die menschliche Eigenart zu sein, Vorstellungen, in die man sich verliebt hat, um jeden Preis aufrechtzuerhalten und Fakten, die dem widersprechen, einfach nicht wahrhaben zu wollen. Im Extremfall halten sich geschönte Probleme tatsächlich jahrtausendelang! Wir sind daran gewöhnt und treten dem Gedanken, auch alte Muster überprüfen zu müssen, erst gar nicht mehr nahe.

Als Beispiel im Finanzbereich: Zinsen und Kapitaleinkünfte haben seit biblischen Zeiten einen ausgezeichneten Ruf, und eine Abschaffung der Zinsen würde einen Sturm der Entrüstung hervorrufen – alle würden sich um eine bequeme Einnahmequelle betrogen sehen! In Wirklichkeit ist Zins und Zinseszins jedoch durch seine naturwidrige, exponentielle Ertragskurve der sicherste Totengräber eines gesunden Geldwesens und führt schon seit Jahrtausenden immer wieder großes Elend und Zusammenbrüche der Währungen herbei! Doch kaum jemand beachtet diesen Konstruktionsfehler, den der Geldreformer Silvio Gesell schon vor knapp 100 Jahren entdeckt hat und der hier beschrieben ist.

Ein Beispiel im religiösen Bereich: Hunderte Millionen von Christen sehen sich durch den Kreuzestod Jesu als erlöst an. Doch einfach einmal hinschauen, ob diese Erlösung wirklich stattgefunden hat, ob wir die damit verbundene heile Welt tatsächlich haben, usw. – leider Fehlanzeige!

Schauen wir in jüngerer Vergangenheit auf die Europäische Union (EU), so finden wir ein ähnliches, reines Wunschdenken, was sich kurz gefasst auf die Aussage reduzieren lässt:

Die EU ist gut für alle, sie bringt uns Wohlstand, Einfluss und Freiheit. Sie ist ein Bollwerk der Demokratie in schwieriger Zeit. Wer sie verlässt, geht unkalkulierbare Risiken ein!

Im Hinblick auf Maßnahmen britischer Politiker, einen geordneten Brexit in die Wege zu leiten, muss mittlerweile wirklich von einem für das Land untypischen völligen Versagen der Verantwortlichen gesprochen werden, das unkalkulierbare Risiken mit sich bringt. So könnten sie die entsprechenden Voraussagen tatsächlich herbeiführen, die durch eine kluge Strategie wohl vermeidbar gewesen wären. Dann käme das Ergebnis nicht aufgrund der Weisheit der EU-Vertreter zustande, sondern aufgrund der Zerstrittenheit und Kurzsichtigkeit der britischen Politiker.

Doch bleiben wir einmal mit dem Fokus auf der EU und betrachten wir uns diese Themen: Wohlstand, Einfluss, Freiheit und Demokratie, das Aufkommen nationalistischer Strömungen und das Absturzrisiko beim Verlassen der EU.





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