Der Klimanotstand aus geistiger Sicht - Spirituelle Werte

Spirituelle Werte

Geistiges Wissen

für ein besseres, eigenverantwortliches Leben

Direkt zum Seiteninhalt

Der Klimanotstand aus geistiger Sicht

Ist es schon zu spät?

Oder kann unser Planet noch gerettet werden?

Diese Frage ist heute schon unter Wissenschaftlern umstritten. Diejenigen, die die menschliche Unvernunft sehen, das extrem schnelle Schmelzen der Gletscher, die die Reflexion großer Wärmemengen ins Weltall bisher gewährleistet haben, weiterhin die Freisetzung gewalter Methanmengen im bisherigen Permafrostboden und vieles mehr, kommen bereits zum Schluss, dass der Hitzekollaps der Erde jetzt schon nicht mehr zu vermeiden ist. Lässt die geistige Betrachtungsweise einen anderen Schluss zu? Die Antwort darauf lautet zum Glück "ja", doch es ist keinesfalls etwas, auf dem wir uns ausruhen dürften!

Unterscheiden wir zuerst die wissenschaftliche und die geistige Sicht der Dinge:

In wissenschaftlicher Betrachtung ist die Erde ein Planet, der zufällig eine Bahn um die Sonne zieht, die flüssiges Wasser ermöglicht, der Grundlage für Leben, wie wir es kennen. Zufällig ist das Planetensystem auch so aufgebaut, dass große Gasplaneten wie Jupiter uns weitgehend vor schwerwiegenden Einschlägen gefährlicher Materie aus dem All bewahren. Zufällig umkreist auch ein großer Trabant, der Mond, unsere Erde und bewegt in den Gezeiten die wichtigen Küstenbereiche. Zufällig hat die Evolution Bausteine des Lebens hervorgebracht, die selbsttätig in der Lage sind, sich weiterzuentwickeln. Zufällig entstehen durch Mutation und Selektion Abermillionen verschiedener Planzen- und Tierarten, bis hin zum Menschen, und das Ganze bildet zufällig auch eine perfekte Nahrungskette. Ebenso werden zufällig die ungezählten Trillionen Stoffwechselprozesse, die sich weltweit in jeder Sekunde in allen Organismen geordnet abspielen, genetisch absolut perfekt gesteuert. Bewusstsein, das übrigens nach neueren Forschungen in der Thanatologie in Wirklichkeit völlig unabhängig vom materiellen Körper existieren kann, wird nach dieser wissenschaftlichen Anschauung zufällig von Gehirnströmen erzeugt.

Die Kette von "Zufällen", die sich in dieser Betrachtungsweise ergibt, könnten noch ins Tausendfache weitergeführt werden. Wir haben halt täglich vor Augen, dass alles funktioniert und müssen daher in materialistischer Sicht notgedrungen zu diesen Ergebnissen kommen. Wie das Ganze mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu vereinbaren ist, oder was oder wer beispielsweise die Gene der Lebewesen mit diesen weit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet hat, bleibt letztlich unbeantwortet. Wer das Thema etwas weiter verfolgen will, wird hier in der Analyse einer Hawking-These fündig.

Die geistige und damit ganzheitliche Sichtweise ist natürlich völlig anders: Hier folgt die Entstehung der gesamten Schöpfung und alles Lebens, die sich zielgerichtet und in höchster Präzision und Genialität vollzogen hat, dem Willen und Plan eines vollkommenen Schöpfers, der mit dem der Religionsgemeinschaften natürlich so gut wie nichts zu tun hat. Der ganzheitliche Ansatz sucht auch unbedingt die Synthese, also Übereinstimmung, von Gottglaube und Wissenschaft, denn es gibt überhaupt keinen Grund, das auszuschließen, im Gegenteil: Die Wissenschaft arbeitet ständig mit den unabänderlichen Naturgesetzen, ja sie braucht sie für jedes verlässliche Ergebnis. Deshalb liegt es doch durchaus nahe, einen vollkommenen Schöpfer als Ausgangspunkt dieser ebenfalls vollkommenen Gesetze anzunehmen! -

Nun wäre es aber viel zu klein, lediglich einen Gott auf der einen und das Weltall auf der anderen Seite als die gesamte Schöpfung zu sehen, denn dazwischen liegen buchstäblich und tatsächlich Welten. Das ist auch der Aussage von Christus zu entnehmen: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen." Nach den Erklärungen der Gralsbotschaft liegen über dem uns sichtbaren Weltall also noch zahlreiche Ebenen, bevölkert von Wesen und Geistern, die weitaus höhere Fähigkeiten als wir Menschen haben. Bestimmte Arten der Wesen befassen sich unter anderem auch mit der Formung und Entwicklung der gesamten Stofflichkeit, angefangen von großen Weltenkörpern bis hin zum mikroskopischen Bereich.

Diese Erklärung musste dem Folgenden vorangehen, denn sie bildet die Brücke zu einem Wissen über Naturwesen, das die Menschheit, früher mehr als heute, seit Jahrtausenden hat! Diese wurden und werden also, jenseits jeglicher Religion, von dafür befähigten Menschen gesehen. Sie formen, betreuen und erhalten, dem Gotteswillen entsprechend, alles das, was wir Natur nennen, und haben darin auch Möglichkeiten, die die von uns Menschen weit übersteigen.

Das ist aber nicht alles, sondern sie gestalten auch zahlreiche Auswirkungen der vollkommenen Schöpfungsgesetze, und unter vielem anderen formen sie auch die individuellen Schicksale aller Menschen im Hinblick darauf, ob diese ihren freien Willen aufbauend oder aber zerstörerisch verwendet haben, kurz gesagt, ob sie gut oder böse gehandelt haben. Wir sind sprichwörtlich kleine Erdenwürmer, die ihre Stellung in der Schöpfung maßlos überschätzen.

So klein ist also unsere Macht!

Mit einem müssen wir allerdings rechnen: den Folgen unseres Handelns. Wenn wir deutlich zeigen, dass wir bereit sind, unseren schönen Planeten aus Habgier, Machtstreben, Eitelkeit und vielem mehr in den Abgrund zu befördern, so wird das ein großes Stück weit zugelassen. Wir haben Folgen zu erwarten, die unsere schlimmsten Alpträume übertreffen werden, da offensichtlich nichts anderes uns zur Besinnung bringen kann! Aber wir sind absolut nicht in der Lage, den Naturwesen die Kontrolle über die Erde zu entziehen. Der einzig richtige Ansatz wäre deshalb, endlich zur Vernunft zu kommen, die Schöpfung, die Erde und alles Leben zu achten und endlich ein in jeder Hinsicht aufbauendes Leben anzustreben.

Die unumstößlichen, unveränderbaren Schöpfungsgesetze fragen nicht nach unseren Ansichten und Meinungen - sie wirken sich unerbittlich, den Tatsachen ensprechend, aus! Nach diesen ist ausnahmslos jeder Mensch verpflichtet, sich weiterzuentwickeln und ein klares, der Wahrheit entsprechendes Urteilsvermögen zu erlangen und danach zu handeln. Tut er das nicht, so muss er unter den Folgen bitter leiden. Bringen auch diese Folgen ihn nicht zur Besinnung, sein schädigendes Verhalten aufzugeben, so muss er damit rechnen, dass seine Persönlichkeit vernichtet werden muss, was die Bibel als "verworfener Stein" oder "den zweiten Tod" beschreibt, und was unter größten Qualen vor sich geht.

Wir alle stehen in dieser Gefahr! Schauen wir, dass wir so schnell wie möglich zur Besinnung kommen und zu einem der Naturordnung entprechenden Leben zurückfinden! Zu diesem gehört in erster Linie ein ausgeprägtes Wertebewusstsein und ein in jeder Hinsicht förderndes Handeln! Der Umweltschutz kommt dann von selbst! -


Auf der folgenden Seite steht noch ein Titelbeitrag der Zeitschrift "GralsWelt", der schon etwas zurückliegt und die physikalischen Grundlagen des Klimawandels erklärt. Diese, sowie die Gesamtproblematik, haben sich ja seitdem nicht verändert, sondern Letztere nur verschärft.



Zurück zum Seiteninhalt