Willensfreiheit-Hänge-Karma - Spirituelle Werte

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Willensfreiheit-Hänge-Karma

GEISTIGES WISSEN > Der freie Wille
Der freie Wille des Menschen (2)

Machen wir uns noch einmal die regelrecht frappierende Tatsache klar, dass alles Leid, Not, Krankheiten, Neid, Hass und alles Unangenehme dieser Welt ihren Ursprung nur im Missbrauch unseres freien Willens hat. Denn die Schöpfungsgesetze selbst bewirken nichts anderes als Aufbau, Freude, Wohlstand usw., aber für uns selbstverständlich nur, wenn wir sie kennen, mit ihnen rechnen, uns in sie einfügen und sie in aufbauendem Sinne nutzen. Handeln wir destruktiv, niederziehend oder gar bösartig, können natürlich nur die gleichartig schlechten Folgen und nichts Gutes für uns kommen.

Die Frage des freien Willens ist also nicht schwer zu lösen: Wir haben ihn bei der Ursache, also dem Entschluss! An den Folgen selbst können wir dann nichts mehr ändern - oder doch! Aber nicht in dem Sinne, dass wir das Schöpfungsgesetz ausschalten können, sondern dass wir bei begangenem Unrecht dieses anerkennen und es mit gutem Wollen auszugleichen bemüht sind. Dann schwächen sich die Folgen ab und sind im Idealfall nicht mehr zu spüren, da das Unrecht "symbolisch" abgelöst werden kann und keine Schmerzen mehr bereitet.


Wie Hänge unseren freien Willen verdunkeln können

Versuchen wir noch einmal, uns mit der Tatsache vertraut zu machen, dass wir bereits einen Jahrtausende langen Weg in verschiedenen irdischen Leben hinter uns haben!

Wenn wir sehen, wie schwer es uns meistens fällt, schon in diesem Leben notwendige Veränderungen in Angriff zu nehmen, so ist der Schritt nicht groß, zu verstehen, dass Eigenschaften, die wir in langen Zeitläufen gepflegt und in dieses Leben mitgebracht haben, einen starken Einfluss haben und uns in unseren freien Entscheidungen erheblich beeinträchtigen können. Das gleiche gilt natürlich auch für ungünstige Eigenschaften, die wir in diesem Leben jahre- oder jahrzehntelang gepflegt haben.

Ist ein Mensch beispielsweise sehr jähzornig, so wird er in vielen Verhaltensweisen seiner Mitmenschen Angriffe sehen und ohne großes Nachdenken sofort aggressiv reagieren. Umgekehrt wird ein Mensch, der "um des lieben Friedens willen" seine berechtigten Interessen stets zurückgestellt hat, in fast jeder Lebenssituation scheitern, in der auch nur ein wenig Mut gefordert wird. Die Beispiele ließen sich ins Tausendfache fortsetzen, und sie zeigen, wie unentwickelte oder fehlentwickelte Eigenschaften unseren freien Willen so stark verdunkeln können, dass wir ihn nur noch schwer wiederfinden können. Nur durch Bewusst-Machen und durch ein dauerhaftes, ernstes Bemühen lassen sich diese problematischen Eigenheiten wieder in harmonische Bahnen lenken. Je früher wir damit anfangen, desto besser!

Also auch Hänge, die unserem Denken, Reden und Handeln eine vorher abschätzbare Richtung geben, verhindern die Entfaltung unseres freien Willens, bis sie erkannt und abgelebt sind.


Zusammenfassung

1. Unser Wille ist vom Ursprung her frei! Wir können in jeder Sekunde unseres Lebens Entscheidungen treffen. Gehen diese in eine aufbauende Richtung, so bringen sie Erkenntniszuwachs, eine große Horizonterweiterung, einen Zuwachs an Selbstbestimmung und führen mittel- und langfristig zu einer Entwicklung guter sowie einem Vertrocknen schlechter Eigenschaften. Gehen diese aber in eine schädliche Richtung, so bringen sie einen Erkenntnisverlust, eine Horizontverengung, einen Verlust an Selbstbestimmung und führen mittel- und langfristig zu einer Entwicklung schädlicher sowie einem Vertrocknen guter Eigenschaften.

2. Jeder Entschluss setzt sofort gemäß dem Schöpfungsgesetz der Wechselwirkung Folgen in Gang, die nach kürzerer oder längerer Zeit auf uns zurückfallen, im Guten wie im Schlechten. Für diese Folgen schaltet unser freier Wille aus; wir müssen sie also entgegennehmen, ob wir wollen oder nicht. Diese Gesetzmäßigkeit ist als Korrektiv in die Schöpfung gelegt.

3. Jeder Hang, der uns zu eigen ist, führt auch zu einem mehr oder weniger ausgeprägten Verlust an wirklicher Selbstbestimmung und beeinträchtigt unseren freien Willen, da ein starker Hang unseren Entscheidungen eine vorher absehbare Richtung gibt, diese also nicht mehr frei sind. Diese Hänge gilt es anzuerkennen und nach und nach im Erleben abzulegen. -


Genaueres und weitreichenderes Wissen bietet in der Hinsicht der Vortrag "Schicksal" aus der Gralsbotschaft. Da er äußerst wichtige Zusammenhänge anspricht, die ein Verständnis sowohl des freien Willens als auch der Folgen, die sich im Schicksal zeigen, bringt, ist er im Folgenden ungekürzt zitiert:


  "Die Menschen reden von verdientem und unverdientem Schicksal, von Lohn und Strafe, Vergeltung und Karma.
  
 Das alles sind nur Teilbezeichnungen eines in der Schöpfung ruhenden Gesetzes: Das Gesetz der Wechselwirkung!
  
 Ein Gesetz, das in der ganzen Schöpfung von Urbeginn an liegt, das in das große, nimmer endende Werden unlösbar hineingewoben wurde als ein notwendiger Teil des Schaffens selbst und der Entwickelung. Wie ein Riesensystem feinster Nervenfäden hält und belebt es das gewaltige All und fördert dauernde Bewegung, ein ewiges Geben und Nehmen!

  Einfach und schlicht, und doch so treffend hat es Christus Jesus schon gesagt: »Was der Mensch säet, das wird er ernten!«

  Die wenigen Worte geben das Bild des Wirkens und Lebens in der ganzen Schöpfung so glänzend wieder, wie es kaum anders gesagt werden kann. Ehern eingewebt ist der Sinn der Worte in dem Sein. Unverrückbar, unantastbar, unbestechlich in der fortwährenden Auswirkung.

  Ihr könnt es sehen, wenn Ihr sehen wollt! Beginnt damit bei der Beobachtung der Euch jetzt sichtbaren Umgebung. Was Ihr Naturgesetze nennt, sind ja die göttlichen Gesetze, sind des Schöpfers Wille. Ihr werdet schnell erkennen, wie unentwegt sie sich in dauernder Betätigung befinden; denn so Ihr Weizen säet, werdet Ihr nicht Roggen ernten, und so Ihr Roggen streut, kann Euch nicht Reis erstehen!

  Das ist jedem Menschen so selbstverständlich, daß er über das eigentliche Geschehen dabei gar nicht nachdenkt. Er wird sich deshalb des darin ruhenden strengen und großen Gesetzes gar nicht bewußt. Und doch steht er dabei vor der Lösung eines Rätsels, das ihm kein Rätsel zu sein braucht.

  Das gleiche Gesetz nun, das Ihr hierbei zu beobachten vermögt, wirkt sich mit derselben Sicherheit und Stärke auch in den zartesten Dingen aus, die Ihr nur durch Vergrößerungsgläser zu erkennen fähig seid, und noch weitergehend in dem feinstofflichen Teile der ganzen Schöpfung, der der weitaus größere ist. In jedem Geschehen liegt es unabänderlich, auch in der zartesten Entwickelung Euerer Gedanken, die ja auch noch eine gewisse Stofflichkeit haben.

  Wie konntet Ihr wähnen, daß es gerade dort anders sein soll, wo Ihr es anders haben möchtet? Euere Zweifel sind in Wirklichkeit weiter nichts als ausgesprochene innere Wünsche!

  Es ist in dem ganzen Euch sichtbaren und unsichtbaren Sein nicht anders, als daß jede Art die ihr gleiche Art bringt, gleichviel von welchem Stoffe. Ebenso fortdauernd ist das Wachsen und Werden, Früchtebringen und Die-gleiche-Art-Gebären. Dieses Geschehen geht einheitlich durch alles, macht keine Unterschiede, läßt keine Lücke, hält nicht vor einem anderen Teile der Schöpfung an, sondern trägt die Wirkungen hindurch wie einen unzerreißbaren Faden, ohne abzusetzen oder abzubrechen.

  Wenn sich auch der größte Teil der Menschheit in ihrer Beschränkung und Einbildung von dem Weltall isolierte, die göttlichen oder Naturgesetze haben deshalb nicht aufgehört, sie als dazugehörig zu betrachten und in unveränderter Art ruhig und gleichmäßig weiter zu arbeiten.

  Das Gesetz der Wechselwirkung bedingt aber auch, daß der Mensch alles, was er sät, also dort, wo er die Ursache zu einer Wirkung oder Auswirkung gibt, auch ernten muß!

  Der Mensch hat immer nur den freien Entschluß, die freie Entscheidung bei Beginn einer jeden Sache darüber, wohin die ihn durchströmende Allkraft geleitet werden soll, nach welcher Richtung. Die daraus entstehenden Folgen der sich in der von ihm gewollten Richtung betätigten Kraft muß er dann tragen. Trotzdem beharren viele auf der Behauptung, daß der Mensch doch keinen freien Willen habe, wenn er einem Schicksale unterworfen ist!

  Diese Torheit soll nur den Zweck einer Selbstbetäubung haben, oder ein grollendes Sichfügen in etwas Unvermeidliches sein, eine murrende Resignation, hauptsächlich aber eine Selbstentschuldigung; denn jede dieser auf ihn zurückfallenden Auswirkungen hat einen Anfang genommen, und bei diesem Anfange lag die Ursache für die spätere Auswirkung in einem vorausgegangenen freien Entschluß des Menschen.

  Dieser freie Entschluß ist jeder Wechselwirkung, also jedem Schicksal, einmal vorausgegangen! Mit einem ersten Wollen hat der Mensch jedesmal etwas erzeugt, erschaffen, in dem er später, über kurz oder lang, selbst einmal zu leben hat. Wann dies erfolgt, ist aber sehr verschieden. Es kann noch in dem gleichen Erdendasein sein, in dem das erste Wollen den Anfang dazu schuf, ebensogut kann es aber nach Ablegen des grobstofflichen Körpers in der feinstofflichen Welt geschehen, oder aber noch später wieder in einem grobstofflichen Erdendasein.
  Die Veränderungen spielen dabei keine Rolle, sie befreien den Menschen nicht davon. Dauernd trägt er die Verbindungsfäden mit sich, bis er davon erlöst, das heißt »gelöst« wird durch die endliche Auswirkung, die durch das Gesetz der Wechselwirkung erfolgt.

  Der Formende ist an sein eigenes Werk gebunden, wenn er es auch anderen zugedacht hat!

  Wenn also heute ein Mensch den Entschluß faßt, einem anderen irgend etwas Übles zu tun, sei es nun in Gedanken, Worten oder Werken, so hat er damit etwas »in die Welt gesetzt«, ganz gleichgiltig, ob allgemein sichtbar oder nicht, ob also grobstofflich oder feinstofflich, es hat Kraft und somit Leben in sich, das sich in der gewollten Richtung weiter entwickelt und betätigt.

  Wie sich die Wirkung nun bei dem auslöst, dem es gelten soll, liegt ganz an der seelischen Beschaffenheit des Betreffenden, dem es dadurch entweder großen oder kleinen, vielleicht auch anderen als den gewollten, oder auch gar keinen Schaden bringen kann; denn der seelische Zustand des Betreffenden ist wiederum allein maßgebend für diesen selbst. Es ist also niemand solchen Dingen schutzlos preisgegeben.

  Anders mit dem, der durch seinen Entschluß und sein Wollen die Ursache zu dieser Bewegung gegeben hat, also deren Erzeuger war. Mit diesem bleibt seine Erzeugung unbedingt verbunden und kommt nach einer kurzen oder langen Wanderung im Weltall wieder zu ihm zurück, verstärkt, wie eine Biene beladen durch die Anziehung der Gleichart.

  Das Gesetz der Wechselwirkung löst sich dabei aus, indem eine jede Erzeugung bei ihrer Bewegung durch das All verschiedene Gleicharten anzieht oder von solchen selbst angezogen wird, durch deren Zusammenschluß dann eine Kraftquelle entsteht, die verstärkte Kraft der gleichen Art wie von einer Zentrale aus an alle die zurücksendet, die durch ihre Erzeugungen wie an Schnüren mit dem Sammelplatze gleicher Arten verbunden werden.

  Durch diese Verstärkung tritt auch eine immer größere Verdichtung ein, bis zuletzt ein grobstofflicher Niederschlag davon entsteht, in dem der einstige Erzeuger nun in der damals von ihm gewollten Art sich selbst ausleben muß, um endlich davon befreit zu werden.

  Das ist das Entstehen und der Werdegang des so gefürchteten und verkannten Schicksals! Es ist gerecht bis in die kleinste und feinste Abstufung, weil es durch die Anziehung nur gleicher Arten in der Rückstrahlung nie anderes bringen kann, als es wirklich ursprünglich selbst gewollt war.

  Ob für einen bestimmten anderen oder im allgemeinen, ist dabei gleichgiltig; denn derselbe Werdegang ist es natürlich auch, wenn der Mensch sein Wollen nicht unbedingt auf einen anderen Menschen oder auf mehrere richtet, sondern überhaupt in irgendeiner Art Wollen lebt.

  Die Art des Wollens, für die er sich entscheidet, ist maßgebend für die Früchte, die er am Ende ernten muß. So hängen zahllose feinstoffliche Fäden an dem Menschen, oder er an ihnen, die alle das auf ihn zurückströmen lassen, was immer er einmal gewollt hat. Diese Strömungen geben ein Gebräu, das dauernd stark einwirkt auf die Bildung des Charakters.

  So sind in der gewaltigen Maschinerie des Weltalls viele Dinge, die mitwirken an dem »Ergehen« des Menschen, aber es gibt nichts, wozu der Mensch nicht selbst zuerst die Ursache gegeben hat.
  Er liefert die Fäden, aus denen im unermüdlichen Webstuhle des Seins der Mantel gefertigt wird, den er zu tragen hat.

  Christus drückte klar und scharf dasselbe aus, als er sagte: »Was der Mensch säet, das wird er ernten.« Er sagte nicht, »kann« er ernten, sondern er »wird«. Das ist dasselbe wie: er muß das ernten, was er sät.

  Wie oft hört man sonst sehr vernünftige Menschen sagen: »Daß Gott so etwas zuläßt, ist mir unbegreiflich!«

  Unbegreiflich aber ist es, daß Menschen so etwas reden können! Wie klein stellen sie sich dieser Äußerung nach Gott vor. Sie geben damit den Beweis, daß sie sich ihn als einen »willkürlich handelnden Gott« denken.

  Aber Gott greift in alle diese kleinen und großen Menschensorgen, Kriege, Elend und was Irdisches noch mehr ist, gar nicht direkt ein! Er hat von Anfang an in die Schöpfung seine vollkommenen Gesetze gewoben, die selbsttätig ihre unbestechliche Arbeit durchführen, so daß sich alles haarscharf erfüllt, ewig gleich sich auslöst, wodurch eine Bevorzugung ebenso ausgeschlossen ist wie eine Benachteiligung, jede Ungerechtigkeit unmöglich bleibt.

  Gott braucht sich also darum nicht besonders zu kümmern, sein Werk ist lückenlos.

  Ein Hauptfehler so vieler Menschen ist aber der, daß sie nur nach dem Grobstofflichen urteilen und sich darin als Mittelpunkt sehen, sowie mit einem Erdenleben rechnen, während sie in Wirklichkeit schon mehrere Erdenleben hinter sich haben. Diese, sowie auch die Zwischenzeiten in der feinstofflichen Welt, gelten als ein einheitliches Sein, durch das die Fäden, ohne abzubrechen, straff gezogen sind, so daß also in den Auswirkungen eines jeweiligen irdischen Daseins nur ein kleiner Teil dieser Fäden sichtbar wird.

  Ein großer Irrtum ist es demnach, zu glauben, daß mit dem Geborenwerden ein vollkommen neues Leben einsetzt, daß ein Kind also »unschuldig« ist, und daß alle Geschehnisse nur auf das kurze Erdendasein berechnet werden dürfen. Wäre dies wirklich, so müßten selbstverständlich bei bestehender Gerechtigkeit Ursachen, Wirkungen und Rückwirkungen geschlossen auf die Spanne eines Erdendaseins fallen.

  Wendet Euch ab von diesem Irrtum. Ihr werdet dann schnell die jetzt so oft vermißte Logik und Gerechtigkeit in allen Geschehnissen entdecken!

  Viele erschrecken dabei und fürchten sich vor dem, was sie nach diesen Gesetzen in der Rückwirkung von früher her noch zu erwarten haben.

  Doch das sind unnötige Sorgen für die, denen es ernst ist mit dem guten Wollen; denn in den selbsttätigen Gesetzen liegt auch gleichzeitig die sichere Gewähr für Gnade und Vergebung!

  Ganz abgesehen davon, daß mit dem festen Einsetzen des guten Wollens sofort eine Grenze gesetzt wird für den Punkt, wo die Kette der üblen Rückwirkungen ein Ende erreichen muß, tritt noch ein anderer Vorgang in Kraft, der von ungeheuerem Werte ist:

  Durch das dauernd gute Wollen in allem Denken und Tun fließt ebenfalls rückwirkend aus der gleichartigen Kraftquelle beständige Verstärkung, so daß das Gute fester und fester in dem Menschen selbst wird, aus ihm heraustritt und zunächst die feinstoffliche Umgebung darnach formt, die ihn wie eine Schutzhülle umgibt, so ähnlich, wie die Luftschicht um die Erde dieser Schutz gewährt.

  Kommen nun üble Rückwirkungen von früher her zur Auslösung auf diesen Menschen zurück, so gleiten sie an der Reinheit von dessen Umgebung oder Hülle ab und werden so von ihm abgelenkt.

  Dringen sie aber trotzdem in diese Hülle ein, so werden die üblen Strahlungen entweder sofort zersetzt oder doch bedeutend abgeschwächt, wodurch die schädliche Auswirkung gar nicht oder nur in ganz geringem Maße stattfinden kann.

  Außerdem ist durch die erfolgte Wandlung auch der eigentliche innere Mensch, auf den die Rückstrahlungen eingestellt sind, mit dem andauernden Bestreben zum guten Wollen viel verfeinerter und leichter geworden, so daß er der größeren Dichtheit übler oder niederer Strömungen nicht mehr gleichartig gegenübersteht. Ähnlich wie bei der drahtlosen Telegraphie, wenn der Empfangsapparat nicht auf die Stärke des Sendeapparates eingestellt ist.

  Die natürliche Folge davon ist, daß die dichteren Strömungen, weil andersartig, nicht festhaken können und ohne üble Auswirkung schadlos hindurchgehen, gelöst durch eine unbewußt ausgeführte symbolische Handlung, von deren Arten ich später einmal sprechen werde.

  Deshalb ungesäumt ans Werk! Der Schöpfer hat Euch in der Schöpfung alles in die Hand gelegt. Nützet die Zeit! Jeder Augenblick birgt für Euch das Verderben oder den Gewinn!"

(Gralsbotschaft, Vortrag "Schicksal")




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