Wiedergeburt - Reinkarnation - Spirituelle Werte

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Wiedergeburt - Reinkarnation

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Wiedergeburt -

der Schlüssel zu Sinn und Gerechtigkeit


Das Thema "Reinkarnation", also der Gedanke an mehrere Leben auf der Erde, hat in unserem Kulturkreis immer noch einen ziemlich schweren Stand und ruft bei vielen ein eher ungläubiges Befremden hervor. Zwar glauben mehr Menschen auf der Erde an die Wiedergeburt, wenn auch manchmal in etwas seltsamen Formen, als solche, die das ablehnen, aber wir gehören nun einmal zur letzen Kategorie; bei uns ist sie seit nunmehr fast 1500 Jahren vollständig verbannt, genau genommen seit dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 553.


Das hat natürlich zur Folge, dass viele diesem regelrecht vergrabenen Gedanken, der erst langsam mit dem Schwund der Macht der Kirchen überhaupt wieder ans Tageslicht kommen kann, nur sehr zögerlich nahetreten. Doch wer es ernsthaft tut, dem erschließt sich damit ein völlig neues Verstehen der Zusammenhänge und der kosmischen Gerechtigkeit. -


Wenn wir uns die sehr ungleichen Startbedingungen der meisten Menschen in ihr Leben, also die Geburtenverteilung, die Ungleichheit der Fähigkeiten und Talente, Gesundheit und Aussehen und auch der Schicksalswege anschauen, so kann auf den ersten Blick nicht im Entferntesten von Gerechtigkeit gesprochen werden - zu offensichtlich sind dazu die Unterschiede und Kontraste. Doch diese Gerechtigkeit muss selbstverständlich zur Schöpfungsordnung dazugehören, wenn sie vollkommen sein soll!

Der einfachste und bequemste, aber auch durchaus fragwürdige Weg ist es natürlich, die Welt als ein Zufallsprodukt des erstaunlichen Zusammenschließens und in jeder Sekunde reibungslos im Zusammenspiel funktionierenden Ablaufs von Abertrilliarden von Atomen und Molekülen anzusehen, die keinen höheren Sinn verfolgt, von der man dann natürlich auch keine Werte und Moral erwarten darf. Dort ist dann die ungleiche Verteilung der Fähigkeiten und Chancen von Geburt an einfach ein Spiel des "Zufalls".

An sehr vielen Menschen nagt aber zum Glück der Zweifel an dieser Betrachtungsweise. Für sie ist allein schon das starke Empfinden einer Ungerechtigkeit der Hinweis darauf, dass es derart nicht sein kann, sondern dass es statt dessen so etwas wie Gerechtigkeit auch geben muss. Gäbe es sie nicht, so könnte sie logischerweise auch nicht verletzt werden. Darüber hinaus widerspricht der rein materialistische Ansatz der Lebensentstehung auch allen Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie es der Makromolekularforscher Bruno Vollmer bereits vor ca. 50 Jahren in seinem Buch "Was Darwin nicht wissen konnte und was Darwinisten nicht wissen wollen" eindrucksvoll und bis heute unwiderlegt dargelegt hat.


Wollen wir also in der Frage der Gerechtigkeit und der Plausibilität unserer Schicksalswege weiterkommen, so brauchen wir eine in sich stimmige Lösung, die das Rätsel löst. Wie bei vielen anderen "Geheimnissen" und Unklarheiten fehlen uns einfach Informationen, die zu einer Klärung führen; auch in dieser Frage!


So liegt in diesem Fall die Lösung darin, von mehreren statt nur von einem einzigen Erdenleben auszugehen! Stellen wir uns einfach vor, dass ein neugeborenes Kind kein "unbeschriebenes Blatt" ist, sondern bereits einen viele Jahrtausende langen Entwicklungsweg als Mensch hinter sich hat, dann ist es leicht verständlich, dass aufgrund unseres freien Willens große Unterschiede vorhanden sein müssen.

Ähnlich wie die Thanatologie, die Todesforschung, ist auch mittlerweile die Reinkarnationsforschung auf teilweise verblüffende Phänomene gestoßen, die sich kaum anders als über Wiedergeburt erklären lassen und damit das uralte Wissen ansatzweise bestätigen. Ebenso ist kaum bekannt, dass bis zum oben bereits erwähnten Konstantinopeler Konzil von 553 der Glaube an die Wiedergeburt auf Grundlage der Lehre des Origenes weit verbreitet war! Leider wurde dann auf diesem Konzil die Lehre von der Reinkarnation verboten und damit der Sargnagel für jede Plausibilität eingeschlagen. Der Schlüssel zu Sinn und Gerechtigkeit ging damit bis auf den heutigen Tag verloren für die, welche den Glaubenslehren kritik- und fragenlos folgten.


Doch wie können wir uns den Ablauf der Wiedergeburt, der uns ausnahmslos alle betrifft, vorstellen?


Er ist grundsätzlich nicht kompliziert, setzt aber das Wissen über die physikalischen Abläufe beim Sterben, die auch für die uns nicht sichtbare Feinstofflichkeit gelten, voraus. Die Beschreibung dieser Vorgänge finden Sie hier.


Da der Mensch beim Sterben, also dem Übergang in die jenseitige Welt, die zwei dichtesten, schwersten Körper, nämlich den irdischen und den Astralkörper, zurücklässt, gibt es keinen Hinderungsgrund, diese beiden Körper, die während der Schwangerschaft im Mutterleib neu aufgebaut werden, wieder anzunehmen - also in einen neugeschaffenen Körper hineinzutreten. Der "Wiedereintritt ins Fleisch", was die Übersetzung von Reinkarnation ist, erfolgt dann in der Mitte der Schwangerschaft und ruft die ersten Kindesbewegungen hervor.


Diese Wiedergeburt ist auch unumgänglich, da wir alle nicht nur eines, sondern viele Erdenleben mit den notwendigen Erfahrungen brauchen, um unseren Entwicklungssprozess abschließen und vollbewusst in das Reich unseres Ursprungs zurückkommen zu können, das wir vor langer Zeit unbewusst verlassen haben. Kommen dann noch selbstverursachte Irrwege und damit verbundene Schuld dazu, die vor einem Aufstieg erst abgelöst werden muss, so verzögert sich das Ganze nochmals erheblich!


Die Art und Weise, wie wir unsere zahlreichen Erdenleben verbracht haben, ob aufbauend oder destruktiv, ob tatkräftig oder aber gleichgültig und träge, ob eifrig lernend oder desinteressiert, bringt uns dann auch unsere Prägung, unsere Fähigkeiten, unsere Neigungen, unsere Vorzüge und Fehler und unser Schicksal, damit auch die Verschiedenheit unter den Menschen, die schon bei Neugeborenen deutliche, unübersehbare Unterschiede bringen.



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