Tiertelepathie - Spirituelle Werte

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Tiertelepathie

NATUR/UMWELT

Tiere als Hellseher und Propheten

Telepathie, Orientierung, Diagnose, Vorauswissen: Die phantastischen Fähigkeiten der Tiere

Erstaunliche Fähigkeiten

Herminia Denot, eine auf einer argentinischen Ranch aufgewachsene Schülerin, und ihr Pferd „Pampero“ waren ein unzertrennliches Paar, auch als Herminia ihr Lieblingstier verlassen mußte, um in Buenos Aires aufs Gymnasium zu gehen, und nur noch in den Ferien wiederkommen konnte.

Eine alltägliche Trennungsgeschichte wie Millionen andere, wären da nicht die erstaunlichen Beobachtungen des betreuenden Gauchos und der Familie bei Herminias Besuchen. Sie beobachteten, daß Pampero immer wieder schon Tage vor Herminias Rückkehr verrückt spielte und wiehernd auf der Koppel herumgaloppierte.

Am Tag der Ankunft stand Pampero dann am Gatter und wartete. Kam Herminia mit dem Zug, stand er im Norden und schaute Richtung Bahnhof, holten ihre Eltern sie mit dem Auto ab, so wartete er im Südosten, zur Straße hin. -

Wir Menschen haben einen sehr unterschiedlichen Bezug zum Tier. Am untersten Ende der Skala dürfte dabei der grausame „Verbrauch“ von Millionen von Versuchstieren in Forschungslaboren stehen, und auch die Massentierhaltung in den Fleischfabriken kann wirklich nicht als ein vorbildhaftes Beispiel des menschlichen Umgangs mit dem Tier angesehen werden.

Am anderen Ende der Skala gibt es jedoch auch Millionen von Haustieren, die von ihren Haltern sehr geliebt werden, manchmal inniger als die Familienmitglieder. Und nicht selten sind die Haustiere mehr als gutmütige, liebe und treue Gefährten, denn sie verfügen über bestimmte Fähigkeiten, die weit über die der allermeisten Menschen hinausragen und die, wenn wir sie nur nutzen würden, äußerst wertvoll und hilfreich wären.

So gibt es beispielsweise

– das telepathische Erspüren des Zeitpunktes, wann der geliebte Mensch die Heimreise antritt;

– die Fähigkeit, über mitunter Tausende von Kilometern mit Menschen verbunden zu sein und zu spüren, wie es ihnen ergeht;

– einen unglaublichen Orientierungssinn, mit dem ein Tier sein Heim, seinen Nist- oder Laichplatz oder auch „seinen“ Menschen über beliebige Entfernungen finden und ihn damit auch aus einer Not retten kann;

– eine Diagnosefähigkeit, die insbesondere Hunde manche Krankheiten, wie zum Beispiel bestimmte Krebsarten, mit hoher Treffsicherheit erkennen läßt;

– ein vorzeitiges Erspüren von Ohnmachts- und Epilepsieanfällen, wodurch Tiere die betreffenden Menschen vor schweren Verletzungen oder sogar Tod schützen können;

– als wohl außergewöhnlichste Fähigkeit das oft stunden- oder gar tagelange Vorauswissen, daß Unfälle oder schwere Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Tsunamis anstehen, was tatsächlich Millionen Menschenleben retten könnte.

Die verblüffenden Fähigkeiten von Tieren sind schon immer etlichen Menschen aufgefallen, so daß Berichte darüber bereits seit Jahrhunderten, vereinzelt seit Jahrtausenden überliefert sind – besonders dann, wenn Tiere Menschen aus Not gerettet oder vor schweren Unglücken bewahrt haben. Doch im Verhältnis zur Bedeutung und Faszination dieser Phänomene gibt es erstaunlich wenige ernsthafte und systematische Forschungen darüber.

Die umfangreichsten Fallstudien hat der englische Biologe Rupert Sheldrake in jahrelanger Arbeit in einer Datenbank gesammelt und systematisch ausgewertet (siehe GralsWelt-Interview im Heft 50). Aus seinem ausgesprochen empfehlenswerten Buch „Der siebte Sinn der Tiere“ stammen auch überwiegend die nachfolgenden Fallschilderungen. Dort wird ausführlich dargestellt, warum sich die meisten erstaunlichen Begebenheiten nicht mit der Wahrnehmung der Tiere über die üblichen fünf Sinne erklären lassen!

Sheldrake darf als einer der wenigen Wissenschaftler gelten, die die verblüffenden Phänomene wie Telepathie nicht einfach ignorieren oder leugnen, sondern versuchen, ihnen näherzukommen und sie zu erklären. So hat er für die nachgewiesene Verbindung zwischen Lebewesen, die mit einem auch noch so geschärften Sinn nicht zu erklären ist, sondern wohl auf eine Art unsichtbares „Gummiband“ schließen läßt, den Begriff „morphische Felder“ geprägt: eine Art gestaltbildendes energetisches Feld, das zum Beispiel auch Tiergruppen auf geheimnisvolle Art zusammenhält, beliebig dehnbar ist und somit einzelnen Tieren davon ermöglicht, über große Entfernungen wieder zur Gruppe zurückzufinden.

In dieser Art soll ebenfalls die Verbindung eines Tieres mit einem Menschen und umgekehrt erfolgen, wobei für den Grad der Anziehung eines entscheidend ist: sie ist abhängig von der Stärke der Sympathie, also der Liebe, die ein Tier für seinen Halter empfindet. Ebenso kann eine starke Abneigung einem Menschen oder einer ungeliebten Behandlung gegenüber maßgebend für eine entsprechende Abstoßungs- oder Fluchtreaktion sein, die zeitlich schon etliche Minuten vor Ankunft dieser Person einsetzen kann.

Die Vermutung Sheldrakes, daß nicht meß- und nachweisbare morphische, also gestaltbildende Felder existieren, ist im heutigen Wissenschaftsbetrieb durchaus kühn, da er sich damit auf ein Terrain begibt, das als angreifbar gilt. So setzt er sich nach wie vor mehr oder weniger starken Anfeindungen von Wissenschaftskollegen aus, die nicht bereit sind, Lösungen für beobachtbare Phänomene zu suchen, die sich der Meßbarkeit entziehen und sie deshalb leugnen.

Doch selbst im Hinblick auf diesen kühnen Ansatz stellt sich die Frage, ob aus ganzheitlicher Sicht, unter Miteinbeziehung feinerstofflicher Ebenen und Wirklichkeiten, vielleicht nicht sogar noch einfachere Erklärungen für die verblüffenden Beobachtungen zu finden sind.

Doch gehen wir nach so viel Theorie nun in die faszinierende, oft herzerfrischende Praxis und schauen uns einige Fallstudien an!


Tiere als Vorboten der Ankunft ihrer Halter

Zuerst soll es um die Fälle gehen, wo Haustiere, meist Hunde und Katzen, aber auch Papageien, Wellensittiche, Affen usw., auf unerklärliche Weise zu wissen scheinen, wann „Frauchen“ oder „Herrchen“ nach Hause kommt. In einem auch vom österreichischen Fernsehen (ORF) 1994 dokumentierten Fall geht es um die Engländerin Pam Smart und ihren Terriermischling namens Jaytee.

Frau Smart arbeitete als Sekretärin und wohnte weiterhin bei ihren Eltern. Diesen fiel schon von Anfang an auf, daß Jaytee fast täglich um 16.30 Uhr seinen gewohnten Platz verließ, um Pam an der Terrassentür zu erwarten, etwa 45 bis 60 Minuten vor ihrer Ankunft zu Hause. So lag es nahe, beim Hund immerhin ein sehr genaues Zeitgespür zu vermuten.

Seltsam wurde es, als Pam Smart 1993 ihren Arbeitsplatz verlor und dann stets zu den unregelmäßigsten Zeiten nach Hause kam. Gleichgültig, aus welchem Grund sie sich irgendwo aufhielt: Jaytee reagierte immer mit dem erwartungsvollen Gang zur Terrassentür genau dann, wenn Pam Smart den Entschluß faßte, nach Hause zu kommen: zu Fuß, mit dem Auto, dem Taxi, ob nah oder weit weg, mit oder gegen den Wind, es spielte keine Rolle.

In der wissenschaftlichen Dokumentation des ORF wurde eine Kamera installiert, um Jaytee zu beobachten, die andere lief synchron und begleitete Pam Smart, die auf ein Pager-Piepzeichen hin nach Hause fahren mußte – wann, das wußte sie selbst vorher nicht. Und so konnte man schön auf der linken Bildschirmhälfte Pam Smart, auf der rechten den Hund Jaytee beobachten, wie er synchron auf Frau Smarts Absicht reagierte – ohne jede normale Kommunikationsmöglichkeit!

Nur selten reagierte Jaytee nicht; meist dann, wenn er krank war oder von einer läufigen Hündin aus der Nachbarschaft abgelenkt wurde. -

Einen gleichermaßen lustigen wie verblüffenden Fall gibt es hinsichtlich einer Spaniel-Hündin, die der Schwiegermutter eines Tierarztes gehörte. Hier die Schilderung des Tierarztes:

„Die Hündin wußte immer, ob ich privat oder als Tierarzt erschien. Sie sprang an mir hoch und stimmte ein freudiges Geheul an, wenn ich einen Privatbesuch abstattete, aber wenn ich als Tierarzt kam, versteckte sie sich hinter dem Boiler. Ich konnte nicht rausbekommen, woran sie merkte, daß ich als Tierarzt kam – aber sie entschied sich sowieso schon dafür, sich zu verstecken, bevor ich das Haus betrat. Und jedesmal hatte sie recht. Ich kam eigentlich ziemlich oft zu Besuch, schaute kurz vorbei oder tat alle möglichen Dinge, als Tierarzt erschien ich allerdings ganz selten. Und ich machte meine Arztbesuche nicht bloß deshalb, weil die Hündin krank war – manchmal konnten das irgendwelche Routineangelegenheiten sein. Aber die Hündin wußte immer, wann ich im Dienst war und wann nicht.“

Interessant sind auch Fälle, wo Tierhalter während der Heimfahrt ihre Absicht noch einmal ändern, um zum Beispiel einen Zwischeneinkaufsstop einzulegen. Auch darauf reagieren die Tiere, beispielsweise mit einer gewissen Irritation – oder aber sie gehen so lange auf ihren Stammplatz zurück, bis die Bezugsperson mit der Erledigung fertig ist und erneut den Entschluß faßt, nach Hause zu fahren.

So gibt es noch viele anrührende Schilderungen, bei denen Zeit und Entfernung keine Rolle spielen. Sei es das anfangs erwähnte heißgeliebte Pferd „Pampero“, das die Vorfreude Herminias schon Tage vorher wahrnimmt und erwidert, sei es der Hund einer Stewardeß, die gerade, Tausende von Kilometern entfernt, den Flieger nach Hause besteigt, oder viele andere Fälle: die Reaktion ist da!

Doch wie läßt sich so etwas erklären, wenn Hinweise auf Körperfunktionen, wie extrem geschärfte Sinne, als Erklärung definitiv unbefriedigend bleiben? Haben wir es nicht gerade hier mit schönen, deutlichen und meist erfreulichen Hinweisen auf die Existenz von Phänomenen einer feinerstofflichen Welt zu tun?

Der Schlüssel dazu scheint mir in den Vorträgen des Werkes „Im Lichte der Wahrheit“ über Gedanken- und Empfindungsformen zu liegen. Dort wird sinngemäß ausgeführt, daß wir Menschen bei allem, was wir denken und empfinden, entsprechende Formen erzeugen, die energetisch höchst wirksam sind. Diese Formen sind auch nicht an Entfernungen gebunden.

Besteht also ein „Be-zug“, also ein „Ziehen“ zwischen Menschen oder zwischen Mensch und Tier – und welches Band könnte intensiver sein als das der Liebe -, so bilden diese Gedanken- und Empfindungsformen sofort eine Brücke. Und anscheinend reagieren die Tiere im allgemeinen stärker auf diese Einflüsse als wir Menschen. Allerdings hat Rupert Sheldrake auch ähnliche Fälle unter Menschen registriert, besonders bei Müttern und deren Kindern.


Das Einfühlen und Mitfühlen der Tiere


Eine Fähigkeit, mit der Tiere uns Menschen in großartiger Weise unterstützen können, ist ihr Einfühlungsvermögen. Für Millionen von Menschen sind geliebte Tiere eine große Hilfe, um Einsamkeit, Krankheit oder Trauer besser ertragen zu können, und soziologische Studien belegen immer wieder, daß Bezugsgruppen von Menschen mit Tieren gesünder und ausgeglichener sind als solche ohne Tiere.

Die Hilfe der Tiere kann dabei sehr weit gehen! Hier ein eindrucksvolles Beispiel:

„Als ihr ihre Eheprobleme über den Kopf wuchsen, beschloß eine Frau in Nordengland, sich das Leben zu nehmen. Sie ließ ihren Hund und ihre Katzen ,friedlich vor dem Kamin schlafen‘ und ging in die Küche, um sich ein Glas Wasser und eine Flasche Paracetamoltabletten zu holen. Plötzlich sprang William, ihr geliebter English Springer Spaniel, auf, rannte auf sie zu und tat etwas, was er in den ganzen 15 Jahren seines Lebens noch nie getan hatte: ,Er knurrte! Seine Lefzen waren ganz zurückgezogen, so daß er fast nicht wiederzuerkennen war‘, berichtete sie. ,Entsetzt schraubte ich die Flasche wieder zu. Ich hatte wirklich Angst vor dem Hund, ging ins Zimmer zurück und setzte mich aufs Sofa. William lief mir hinterher, sprang auf mich und begann mir wie wild übers Gesicht zu lecken, wobei sein ganzer Körper wackelte.‘„

Hier der Fall eines Hundes, der zeigt, daß das Wissen um die Befindlichkeit seiner Bezugsperson auch große Entfernungen überbrücken kann, in diesem Fall etwa 10.000 Kilometer:

„Mein Sohn stand unserem West-Highland-Terrier sehr nahe. […] Im April 1982 wurde sein Schiff, die HMS Coventry, zu den Falklandinseln geschickt. Am 25. Mai sprang mir der Hund am frühen Abend zitternd und winselnd auf den Schoß. Als mein Mann heimkam, sagte ich: ,Ich weiß nicht, was mit ihr los ist – so ist sie nun schon seit über einer halben Stunde. Sie will nicht mehr von meinem Schoß runter.‘ In den Neun-Uhr-Nachrichten hörten wir, ein Schiff vom ,Typ 42‘ sei versenkt worden, und da wußten wir, daß es die HMS Coventry war, obwohl der Name erst am nächsten Tag bekanntgegeben wurde. Unser Sohn befand sich unter den Vermißten. Unser kleiner Hund verzehrte sich vor Kummer und starb nach ein paar Monaten.“ (Iris Hall, Cowley bei Oxford)

Doch auch umgekehrt kann dieses Band funktionieren. So wachte ein Pferdehalter eines Nachts auf und war sehr besorgt wegen seiner Lieblingsstute. Er rüstete sich mit Taschenlampe und Drahtschere aus, machte sich im Stockfinstern auf den Weg und fand intuitiv schnell das Pferd, das sich im Stacheldraht verfangen hatte.

In allen diesen Fällen ist davon auszugehen, daß ein feinstoffliches Band der starken Zuneigung zwischen dem Geist des Menschen und der Seele des Tieres existiert, eine Art Strahlungsverbindung, die hinsichtlich der gegenseitigen Befindlichkeit als „Informationsleiter“ dienen kann und signalisiert, wenn mehr oder weniger einschneidende Dinge geschehen.


Telepathie und Telephonie

Wunderbare Geräte zum Nachweis von telepathischen Fähigkeiten der Tiere sind Telefone, zumindest die älteren ohne Display und mit einem einzigen Klingelzeichen. Niemand kann bei diesen Telefonen wissen, wer gerade anruft – oder doch?

Besonders von Katzen, aber auch von Hunden, sind zahlreiche Fälle überliefert, in denen die Tiere ausschließlich auf die Anrufe ihrer Bezugspersonen reagieren, egal zu welchen Zeiten, während sie Anrufe anderer Personen vollständig ignorieren! Rupert Sheldrake schildert einen Fall, in dem eine Katze besonders sensibel auf Telefonanrufe ihres Halters reagierte, den sie ganz besonders mochte. Sobald er anrief, rannte sie zum Telefon, und manchmal schaffte sie es auch, den Hörer von der Gabel zu werfen, um ihn mit einem freudigen Miauen zu begrüßen. Alle anderen Anrufer interessierten sie überhaupt nicht.

Bei einem Hund namens Jack setzte die Reaktion schon vor dem Klingeln des Telefons ein:

„Etwa zehn Minuten bevor dieser Anruf erfolgte, saß der Hund neben dem Telefon, bis es läutete. An den Abenden, an denen mein Vater nicht anrufen mußte, rührte sich der Hund überhaupt nicht und blieb in seinem Korb. Außerdem kümmerte er sich nicht um irgendwelche anderen Anrufe zu allen sonstigen Zeiten.“ (Mr. S. Waller)

Die Fähigkeit, bestimmte Anrufer zu erahnen, besitzen auch zahlreiche Menschen, aber meist in erheblich abgeschwächter und unzuverlässigerer Form. -

Auch in diesen Fällen ist es naheliegend, davon auszugehen, daß die Tiere die Absicht ihrer Halter auf dem Weg der Gedanken- und Empfindungsformen, also wiederum auf dem feinstofflichen Strahlungsweg, aufschnappen.


Jahrtausendealte „Navis“ – rätselhafter Orientierungssinn

Wer ist nicht schon einem kleinen oder größeren LKW auf der Autobahn begegnet, der die Aufschrift irgendeines der zahlreichen Brieftauben-Vereine trug! Dort ist es seit langem ein beliebtes Hobby, Brieftauben in Entfernungen von 100 bis zu sagenhaften 1.100 Kilometern weg vom heimischen Taubenschlag zu bringen, sie dort freizulassen und dann zu registrieren, wann sie, ganz auf sich gestellt, wieder nach Hause zurückgefunden haben.

Ein Bericht sieht dann beispielsweise folgendermaßen aus: „Viernheim: 1.843 Tauben der Fluggemeinschaft wurden um 10.05 Uhr bei wechselnder Wetterlage gestartet. Die erste Preistaube erreichte eine Geschwindigkeit von 1.507 Flugmetern pro Minute. Ein sehr guter Flugverlauf mit einer knappen Konkursdauer von 11 Minuten und keinerlei Verlusten.“

Preisgekrönte Tauben fliegen bis zu knapp 1.100 Kilometer ohne Unterbrechung und gelangen nach etwa 12 Stunden Flug wieder zu Hause an – eine sagenhafte Leistung mit etwa 90 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, die auch eines beweist: Zeit zum Suchen bleibt keine! Die Tauben fliegen von ihnen völlig unbekannten, stets wechselnden Orten schnurstracks nach Hause.

Versuche, bei denen man die Tauben durch das Aufsetzen von Milchglaslinsen vorübergehend blind machte, ergaben übrigens, daß das Finden des heimischen Taubenschlages dadurch überhaupt nicht beeinträchtigt wurde. Der letzte Landeanflug allerdings führte unter diesen Bedingungen zu großen Problemen – die Tauben kollidierten zum Beispiel mit Bäumen oder Zäunen. Für die letzten Meter benötigen sie offensichtlich den Sichtkontakt.

Albatrosse, die auf andere Kontinente gebracht wurden, fanden zielsicher ihre Nistlöcher über Entfernungen von 5.000 bis 6.500 Kilometern und über Ozeane hinweg innerhalb von knapp zwei bis etwa vier Wochen.

Es wird immer wieder versucht, diese Phänomene mit einer Orientierung an der Sonne, den Sternen oder am Magnetfeld der Erde zu erklären, doch in den allermeisten Fällen überzeugt das nicht, da die Vögel auch bei Nacht oder bedecktem Himmel zielsicher ihre Route finden. Hinsichtlich des Magnetfeldes ließen sich natürlich, einen derart rätselhaften magnetischen Sinn vorausgesetzt, die magnetischen Pole der Erde erkennen. Doch nützt das alles nichts, wenn nicht auch die geographischen Koordinaten bekannt sind, an denen sich das Tier befindet. Es wüßte dann lediglich, wo Norden oder Süden ist, nicht aber, wo es sich gerade befindet! Bedenken wir, daß die zuverlässige Navigation auf den Weltmeeren auch für uns Menschen bis vor relativ kurzer Zeit noch eine große Herausforderung dargestellt hat!

So finden auch Meerestiere, wie beispielsweise Schildkröten, trotz Wegen von Tausenden von Kilometern bei ständig wechselnden Meeresströmungen zielsicher ihre Laichgründe wieder.

Wie das alles funktionieren könnte, darüber wird noch geforscht. Doch dürfte eine befriedigende Erklärung auf der Grundlage einer rein materialistischen Betrachtungsweise ohne Miteinbeziehung der feinerstofflichen Welten nicht möglich sein!

Sehr bedenkenswert ist diesbezüglich der Hinweis aus dem Werk „Im Lichte der Wahrheit“, daß die Natur auch von bewußten Naturwesen bevölkert ist, die für uns Menschen im allgemeinen unsichtbar sind. Wäre auf dieser Grundlage nicht auch mit die einfachste Erklärung für diese phänomenale Orientierungsfähigkeit vieler Tiere gefunden: Naturwesen können von den Tieren gesehen werden und weisen den Vögeln, Schildkröten usw. den richtigen, kürzesten oder besten Weg! Es ist auch nicht auszuschließen, daß Naturwesen in der Lage sind, tatsächlich eine Art energetisches Feld oder eine feinstoffliche Strahlungsverbindung zum Ziel hin zu erzeugen, denen die Tiere dann einfach folgen. Ein derart geordnetes energetisches und gestaltbildendes, „morphisches“ Feld könnte wenigstens ansatzweise auch erklären,

– warum sich beispielsweise Vogelschwärme völlig synchron bewegen, in einer geheimnisvollen Welle, die in Sekundenbruchteilen durch den ganzen Schwarm zieht;

– warum es den blinden Termiten möglich ist, einen unglaublich komplexen Bau unabhängig voneinander in perfekter Arbeitsteilung zu errichten;

– was es Fischschwärmen mit Tausenden von kleinen Einzelfischen erlaubt, beim Angriff eines Raubfisches in Sekundenbruchteilen – perfekt koordiniert – ein größeres Loch zu bilden, durch das der Angreifer dann ergebnislos durchstößt.


Hunde als Propheten und Diagnostiker


Verblüffend sind die Fähigkeiten insbesondere von Hunden, epileptische Anfälle oder gefährlich niedrige Blutzuckerwerte ihrer Halter vorauszuahnen und dann zu warnen. Wenn es manchmal auch nur wenige Minuten sind, so reichen diese in der Regel doch, daß sich der Epileptiker oder Diabetiker noch rechtzeitig schützen oder in Sicherheit bringen kann. Studien über das Warnverhalten von Hunden führte der britische Tierarzt Andrew Edney durch, und auch Rupert Sheldrake erwähnt hochinteressante Fälle.

Gleichermaßen phantastisch wie anrührend sind beispielsweise die vorausahnenden Fähigkeiten eines Rettungshundes namens Rupert, der Antonia Brown-Griffin aus Kent gehört, die bis zu zwölf starke epileptische Anfälle in der Woche erleidet:

„Er kann bis zu fünfzig Minuten vorher spüren, daß ich einen Anfall haben werde, und tippt mich zweimal mit der Pfote an, was mir Zeit läßt, mich irgendwo in Sicherheit zu bringen. Er kann auch auf einen Knopf an meinem Telefon drücken und bellen, wenn am anderen Ende abgehoben wird, um Hilfe herbeizurufen, und wenn er meint, daß ich einen Anfall haben werde, während ich in der Badewanne bin, zieht er den Stöpsel heraus. Ein Leben ohne ihn kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen.“

Vorstellbar ist in solchen Fällen, daß die Hunde in der Lage sind, schon auf feinste Störungen im Energiehaushalt ihres Halters zu reagieren, die ja auch wir Menschen in einer Art Ausstrahlungsveränderung unserer Mitmenschen wahrnehmen können. Bei nahem persönlichen Kontakt zum Halter ist das nicht auszuschließen. Rätselhaft wird es jedoch dann, wenn sich das Tier, vielleicht schlafend, im Nebenraum aufhält und zur fraglichen Zeit der Warnung von dort herausgeschossen kommt. In diesem Falle liegt eine Erklärung, die den Kontakt zu (Natur-)Wesen mit einschließt, sicher näher. -

Einzig eine andere Form der Tier-Diagnostik läßt sich durch die körperlichen Sinne erklären, auch wenn sie ebenfalls erstaunlich ist: Manche Hunde haben eine ausgeprägte Fähigkeit, bestimmte Krebsarten wie Haut- oder Lungenkrebs mit einer hohen Trefferquote zu diagnostizieren! Sie liegt bei Lungenkrebs bei sagenhaften 99 Prozent und bei Brustkrebs mit 88 Prozent deutlich über der Trefferquote der schulmedizinischen Mammografie. Die derart dressierten Hunde schnüffeln dann an der Atemluft und an den betreffenden Hautgeweben der Patienten und setzen sich hin, wenn sie darüber Krebs wahrnehmen können.

Das ist nun mit der außerordentlichen Empfindlichkeit der Hundenase zu erklären, die mit 220 Millionen Riechzellen weit über der des Menschen mit 5 Millionen liegt.

Immerhin wäre eine derart sanfte Diagnose oder Diagnoseabsicherung eine große Hilfe. Doch dieser einfache Weg wird bisher, zumindest im größeren Stil, in Kliniken nicht gegangen.



Auch Katzen verfügen offenbar über einen „siebten Sinn“.

  

Warnung vor Unglücken und Katastrophen


Seit langer Zeit schon gibt es immer wieder Berichte, wo Tiere durch extrem auffallendes Verhalten Menschen aufgehalten oder zur Umkehr bewegt und sie dadurch vor Verletzungen oder gar Tod bewahrt haben.

Auch hier handelt es sich um Situationen, die mit normalen, auch noch so geschärften Sinnen nicht schlüssig erklärt werden können, denn manche der wahrgenommenen Ereignisse liegen in der Zukunft, wie zum Beispiel Verkehrsunfälle oder umstürzende Bäume, die schon Minuten vorher von mitfahrenden Hunden oder Katzen durch ungewöhnliches Verhalten im Auto, das ja verhältnismäßig laut und abgeschottet von äußeren Einflüssen ist, registriert werden.

Auch vor einem Erdrutsch, der eine Bergstraße nach einer Kurve in einen gähnenden Abgrund verwandelt hat, und vor ähnlichem mehr haben Tiere schon gewarnt. Aus dem Zweiten Weltkrieg sind Berichte überliefert, in denen Tiere vor feindlichen Bombenangriffen gewarnt haben und dabei in der Reaktion genau zwischen den ungefährlichen Flugbewegungen der eigenen Luftwaffe und denen der feindlichen Angreifer unterscheiden konnten. Als noch frappierender sind Vorahnungen von Tieren zu werten, die die heimtückischen V2-Raketen-Angriffe der Deutschen vorausahnen konnten, obwohl diese mit fast dreifacher Schallgeschwindigkeit flogen, teilweise in der Nacht, und deshalb mit normalen Sinnen ganz unmöglich wahrgenommen werden konnten.



Schlangen und Kröten als Lebensretter


Schlangen sind ausgezeichnete Erdbebenwarner.


Zahllose Menschenleben könnten durch die vielleicht wertvollste Fähigkeit der Tiere gerettet werden: die Vorahnung von großen Naturkatastrophen, über die die GralsWelt zuletzt im Beitrag „Warum?“ (Heft 58) im Zusammenhang mit dem Erdbeben auf Haiti (Januar 2010) berichtete. Dort erwähnten wir extrem auffälliges Tierverhalten nicht nur bei diesem Erdbeben, sondern zum Beispiel auch vor dem verheerenden Tsunami im Dezember 2006 sowie weiteren Erdbeben in China, wo in einem Fall dann auch tatsächlich Anfang Februar 1975 die Stadt Haicheng geräumt und damit vielen tausend Menschen das Leben gerettet wurde.

Insbesondere Kröten und Schlangen sind oft ausgezeichnete Erdbebenwarner, die oft schon viele Tage im voraus reagieren. So titelte die „Welt-online“ am 31. März 2010: „Kröten sind besser als die besten Seismographen“ und führt aus: „Die Autorin der Studie, die Biologin Rachel Grant von der britischen Open University, war zehn Tage vor dem Erdbeben für eine wissenschaftliche Beobachtung von Kröten an den See San Ruffino gereist, der 74 Kilometer nördlich von L’Aquila liegt. Während sich am 28. März [2009] mehr als 90 männliche Kröten zur Laichzeit um den See versammelt hatten, nahm die Zahl zwei Tage später rapide ab. Am 1. April, fünf Tage vor dem Erdbeben, hatten sich 96 Prozent der männlichen Kröten aus dem Staub gemacht.

Wenige Tage nach dem Erdbeben vom 6. April kamen Dutzende Erdkröten zum Vollmond, einem Höhepunkt der Paarungszeit, an den See zurück. Die Zahl lag aber um 50 bis 80 Prozent niedriger als in den Vorjahren und nahm dann sofort wieder ab.

Erst zwei Tage nach dem letzten schweren Nachbeben nahm die Zahl der beobachteten Erdkröten wieder deutlich zu. Zudem waren drei Tage vor dem Beben alle Kröten-Paare verschwunden. Zwischen dem Erdbeben und dem letzten schweren Nachbeben wurde außerdem kein frischer Krötenlaich entdeckt.

Das Verhalten der Kröten ist Grant zufolge äußerst ungewöhnlich: Normalerweise würden männliche Kröten eine bestimmte Gegend bis zum Ende der Laichsaison nicht verlassen.“ Und so gibt es zahlreiche Berichte, daß freilebende Tiere sich vor Naturkatastrophen stets in Sicherheit bringen, so daß beispielsweise der Strand nach dem schweren Tsunami 2006 mit Menschenleichen übersät war, aber weit und breit keine Tierkadaver gefunden wurden.


Die meisten der geschilderten erstaunlichen Phänomene lassen sich durch die übliche wissenschaftliche Beweisführung nicht erfassen. Aber wäre es nicht absurd, sie zu leugnen oder nicht wahrhaben zu wollen, nur weil sie uns offenbar zwingen, feinerstoffliche Gegebenheiten, die jenseits der körperlichen Sinne liegen, anzuerkennen?

Die Theorie, daß es jenseits des Irdischen nichts gibt, hat sich in das Begriffsvermögen vieler Zeitgenossen eingenistet. Doch wurde damit nicht das einstige Glaubensdogma der Kirchen durch ein genauso unsinniges wissenschaftliches Dogma ersetzt, das unser spirituelles Auffassungsvermögen immer mehr zu untergraben droht?

Andererseits bahnen sich mit dem Fortschreiten wissenschaftlicher Möglichkeiten und dem allmählichen Verschwinden so mancher Denkverbote teilweise schöne und erfreuliche Entwicklungen an: die Bestätigung uralten Wissens durch neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse!

So erbrachte beispielsweise eine großangelegte Studie des niederländischen Kardiologen Pim van Lommel, der Nahtoderfahrungen systematisch untersuchte und auswertete, das für heutige Verhältnisse sensationelle Ergebnis, daß das menschliche Bewußtsein unabhängig vom Körper existieren kann – was das uralte Wissen einer dem Körper verbundenen, unabhängigen Seele bestätigt (die GralsWelt berichtete darüber in Heft 49).

Ebenso erbrachte Fritz-Albert Popp den Beweis, daß lebende Zellen Licht abstrahlen, wofür er erst erheblich angefeindet wurde, bis das Phänomen nicht mehr zu leugnen war. Auch das fügt sich zu dem alten Wissen vom Bestehen einer Aura, einem Strahlungskranz, der alles Lebendige umgibt und der von hellsichtigen Menschen ohne weiteres gesehen werden kann (siehe GralsWelt 58).

Auch die erstklassige Studie Rupert Sheldrakes über den „Siebten Sinn der Tiere“ darf als sehr wertvoll im Hinblick auf die Wirkung „jenseitiger“ Einflüsse – wie beispielsweise Gedanken- und Empfindungsformen oder dem Wirken von Naturwesen – angesehen werden, gleichgültig, mit welchem Namen man die beobachteten Phänomene versieht.

Viel hängt davon ab, ob wir uns mit dem Gedanken an über uns liegende, feinerstoffliche Welten als Teil der großen Gesamtschöpfung anfreunden können. Wir können sie zwar nicht direkt sehen, aber deren Wirkungen andauernd erleben, da sie regelrecht in die uns sichtbare Grobstofflichkeit „herüberschwappen“. Wohl nur auf diesem Weg kommen endlich logische, nachvollziehbare und plausible Erklärungen vieler Phänomene, die mit dem bisherigen, auf das rein Materielle fixierten Blick rätselhaft bleiben müßten.

Es wird höchste Zeit für eine neue Synthese von ganzheitlichem, spirituellem Wissen und einer neuen Wissenschaft, die bereit ist, das enge, arg begrenzte und damit einseitige, rein materielle Weltbild zu verlassen.

Und wenn wir mit geöffneter Empfindung all die Bereiche betrachten, in denen die Tiere uns helfen können, was sie grundsätzlich sicher auch gerne tun, so bleibt eines gewiß nicht aus: eine höhere Wertschätzung, eine respekt- und liebevollere Behandlung unserer Mitgeschöpfe, die uns die besten Freunde werden könnten!


 
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