Suizid - Selbsttötung - Spirituelle Werte

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Suizid - Selbsttötung

GEISTIGES WISSEN > Leben nach dem Tod
Selbsttötung - einmal völlig anders gesehen

Weshalb kein einziger Mensch seine Existenz wirklich auslöschen kann

Eine große Zahl Menschen nimmt sich jährlich das eigene irdische Leben. Verbunden ist damit meist die Hoffnung, Probleme und Leid, die über den Kopf zu wachsen drohen, schnell und in einem kurzen Moment der "Selbstüberwindung" lösen zu können. Warum dieser Weg nicht funktioniert und weshalb es bessere Möglichkeiten und Auswege gibt.

Zugegeben, der Gedanke kann eine starke Zugkraft haben: Ich wähle eine der vielen schnellen, sicheren und vermutlich schmerzarmen oder -freien Möglichkeiten, mir das Leben zu nehmen. Ich hoffe darauf, dass es "schwarz" wird, oder besser gesagt, dass es mich und mein Bewusstsein nicht mehr gibt, und alle bisherigen Probleme hätten sich vollständig erledigt.

In der Regel ist aber auch klar: Die meisten Menschen machen sich den Entschluss zu diesem äußerst ernsten Schritt nicht gerade leicht, aber sie leben mit dem Problem, dass ihr Schicksal und ihr momentanes Leben nur schwer zu ertragen ist! Wenn Depressionen, Einsamkeits- und Verlassenheitsgefühle oder Sinnkrisen jeden Lebensmut stark beeinträchtigen, wenn Schicksalsschläge die Grundlage des bisherigen Lebens vollständig in Frage stellen, oder wenn chronische Schmerzen oder bedrohliche Krankeiten keine Perspektive mehr aufzuzeigen scheinen, dann möchte man den Problemen einfach entkommen. Die Vorstellung, dem Leiden in einem relativ kurzen Augenblick ein endgültiges Ende setzen zu können, scheint dann der bessere Weg zu sein, um so mehr, als viele Menschen sowieso schon unter ihren Depressionen leiden und in der Situation erst einmal keine Idee haben, wie sie sich aus den Problemen herausarbeiten könnten.

Und doch ist in den meisten Fällen eine enorme Sperre da, eine von innen aufsteigende ernste Mahnung, diesen Schritt nicht zu tun! Nur mit Gewalt lässt sich diese Barriere überwinden. Kommt das von einem in unseren tiefsten Urgründen sitzenden Überlebenswillen? Ja, natürlich spielt dieser eine große Rolle. Doch damit verbunden ist noch eine weitere Möglichkeit: Könnte es nicht ein warnender Hinweis darauf sein, dass die Hoffnung auf ein endgültiges Ende, die von ganz bestimmten Grundvoraussetzungen ausgeht, einfach falsch ist? Dass also die angestrebte Selbsttötung nicht zum gewünschten Ergebnis führt - nämlich, dass ich dann nicht mehr existiere und deshalb meine Sorgen los bin?


Ist das Auslöschen der eigenen Existenz möglich?

Wenden wir uns also der ersten Frage zu, ob wir unsere Existenz und damit unsere Probleme auslöschen, vernichten können. Das ist natürlich entscheidend, denn nur, wenn das geht, hat ein Suizid überhaupt einen Sinn!

Dabei geht es selbstverständlich nicht um den Körper, denn der ist dann natürlich tot, sondern es geht darum, ob ich meine ganze Existenz, also mein Ich-Bewusstsein auslöschen kann. Glücklicherweise lässt sich dieser Punkt beantworten! Es ist auch keine "Glaubensangelegenheit", sondern wir kommen mit logischem Denken weiter, wenn wir bereit sind, uns weiterführenden Erkenntnissen zu öffnen!

Die Grundvoraussetzungen für das vollständige Auslöschen des eigenen Lebens und Bewusstseins wären konkret:

  • dass es nur die uns sichtbare Welt gibt ... denn dann wären wir mit dem Tod des Körpers auch wirklich tot.

  • dass der eigene Körper aus sich heraus lebt und unser Bewusstsein nur durch Gehirnströme erzeugt ... denn dann wären wir nach dem Töten des Körpers auch unser Bewusstsein los und mit ihm unsere Probleme, unsere Leiden; ja, letztlich wäre dann unsere ganze Existenz vernichtet.

Im Folgenden werden wir aber sehen, dass diese Grundvoraussetzungen nicht richtig sind und deshalb der große Wunsch suizidgefährdeter Menschen nach Auslöschung des eigenen Lebens und Bewusstseins nicht in Erfüllung gehen kann. Denn die Möglichkeit, unserer Existenz ein Ende zu setzen, haben wir in Wirklichkeit aus naturgesetzlichen Gründen nicht!

Weshalb wir diese Möglichkeit nicht haben, wird gleich dargelegt. In den Artikeln über das Leben nach dem Tod, auf die gleich verwiesen wird, ist der Sachverhalt ausführlicher behandelt und begründet. Ich empfehle daher das intensive Durcharbeiten dieses Themas sehr, da es auch das Verständnis des Lebenssinnes und der dabei möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten und Probleme erschließt.




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