Die feineren physikalischen Abläufe des Suizids - Spirituelle Werte

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Die feineren physikalischen Abläufe des Suizids

SINNFRAGEN > Leben nach dem Tod
Suizid-Statistik - spirituelle Werte
Suizid (3) - Die naturgesetzmäßigen Folgen

Wollen wir uns die Folgen einer Selbsttötung und vor allem die feineren physikalischen Zusammenhänge beim Sterben durch Suizid ansehen, so kommen wir natürlich mit einer ausschließlich materialistischen Betrachtungsweise nicht weiter. Das ist klar, denn vordergründig lässt sich lediglich der Tod feststellen! Wir müssen also diese Ansicht erweitern und uns einer ganzheitlicheren, spirituelleren Ansicht zuwenden. Spirituell bedeutet nun etwa nicht, dass das Ganze nur eine Glaubensfrage, eine philosophische oder gar schöngeistige Betrachtungsweise ist, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, sondern es ist genau umgekehrt! Dabei hilft uns die moderne Wissenschaft, insbesondere die Todesforschung (Thanatologie) sehr stark weiter.


Neue Erkenntnisse der Thanatologie

Noch vor wenigen Jahrzehnten war nämlich alles, was mit einem eventuellen Fortleben nach dem Tode zu tun hatte, im wissenschaftlichen Sinn reine Spekulation und Glaubensangelegenheit. Natürlich bedeutete das auch für alle Suizidgefährdeten, dass die allgemein verbreitete mehr oder weniger vage Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod keine handfeste Beweiskraft hatte und vielleicht genau so sehr oder so wenig stimmte wie die Meinung, mit dem Tod sei wirklich "alles aus und vorbei". In so einem Fall sucht sich natürlich jeder seine Wunsch-Variante heraus, der Suizidgefährdete also eher die Ansicht, der Tod sei das endgültige Ende.

Das hat sich aber zum Glück in letzter Zeit gründlich geändert, und zwar durch die fortschreitenden Erfolge im medizinischen Bereich: Es wurden im Laufe von einigen Jahrzehnten zehntausende Patienten, insbesondere in der Kardiologie, vom Zustand des klinischen Todes wieder ins Leben zurückgeholt. Als "Begleiterscheinung" dieser Erfolge schilderten dann zahllose Patienten ihre damals unglaublichen Erlebnisse im Zustand des klinischen Todes, die mittlerweile allgemein anerkannten Nahtoderfahrungen. Auf diese wurden etliche Mediziner neugierig und suchten dann im neugegründeten Wissenschaftszweig der Thanatologie, der Todesforschung, nach den Gründen für dieses naturwissenschaftlich damals Unerklärliche. Dabei kamen auch vereinzelt Fälle vor, in denen die klinisch "Toten" Dinge erlebten und Sachverhalte erfuhren, die sie nicht hätten wissen können, die aber verifiziert werden konnten, was schließlich eine hohe Beweiskraft hat! Zuletzt kamen sie dabei nachweislich zum Schluss, dass unser Bewusstsein völlig unabhängig von unserem Körper ist und demnach auch nicht an diesen gebunden ist. Diese Sachverhalte sind im Artikel über das Leben nach dem Tod ausführlich dargelegt, ebenso auch Nahtoderlebnis-Berichte und Fallschilderungen.

Wenn aber nun bewiesen ist, dass Körper und Bewusstsein zwei völlig verschiedene und voneinander unabhängige Dinge sind, so hat das natürlich auch für den Suizid die allergrößte Bedeutung! Denn es weist darauf hin: Bringe ich meinen Körper um, so lebt mein Bewusstsein völlig unberührt davon weiter!

Wohlgemerkt, es handelt sich hier um wissenschaftliche Erkenntnisse der Thanatologie, ähnlich denen einer guten Psychologie. Mit Religion und Glauben hat das erst einmal nichts zu tun!


Die feineren physikalischen Abläufe beim Suizid

Wollen wir aber wissen, was jenseits der 5 -10 Minuten geschieht, die die Thanatologie erforschen kann, dann bleibt uns natürlich nichts anderes übrig, als auf spirituelles Wissen zurückzugreifen, das uns Auskunft darüber geben kann. Auch hier geht es nicht um "Glauben", sondern um durchaus logische, nachvollziehbare Zusammenhänge.

Es handelt sich hier um den naturgesetzmäßigen Vorgang der Trennung von Körper und Bewusstsein, der bei jedem Sterben eines Menschen vor sich geht, gleichgültig, ob es ein normaler oder ein gewaltsamer Tod, zum Beispiel durch Suizid, ist. Damit bestätigen die aktuellen Forschungsergebnisse der Thanatologie die enge Verzahnung des Weiterlebens nach dem Tod mit den Folgen eines Suizids!

Jeder Mensch hat als Innerstes seinen spirituellen Kern, seinen Geist, der nicht stofflich ist wie der Körper. Auch das können wir wahrnehmen, denn unser Ich-Empfinden altert nicht. Egal ob mit 15 oder mit 90 Jahren: wir fühlen uns immer als Derselbe, der wir früher waren, obwohl mit 90 Jahren sämtliche Körperzellen bereits mehrfach ausgetauscht wurden. Wenn wir uns niedergeschlagen, müde, depressiv, alt und krank fühlen, ändert das nichts an dieser Tatsache. Es zeigt nur, dass unser Geist durch Sorgen, Nöte, Probleme, Fremdbestimmung, Mobbing, aber auch durch Karma aus der Vergangenheit wie mit Schlacken belastet ist und sich deshalb momentan nicht frei entfalten und entwickeln kann. Dieses Niederdrückende liegt ja im Wort "Depression". Deshalb ist es auch nötig, diese Schlacken nach und nach abzuwerfen, um wieder zu einem lebenswerten Leben kommen zu können. Den Fahrplan dazu gibt es am Schluss dieses Artikels.

Im Geist ist auch unser Ich-Bewusstsein und unser Existenzempfinden angesiedelt, nicht etwa in unserem Körper, der nur Hülle ist! Gleichgültig, ob wir die Existenz unseres spirituellen Kernes, unseres Geistes, nun wahrhaben und anerkennen wollen oder nicht, es spielt in der Sache keine Rolle - jeder Mensch hat ihn. Wichtig zu wissen ist dabei, dass kein einziger Mensch nun über Sein oder Nicht-Sein, über Tod oder Weiterleben seines Geistes selbst verfügen kann. Das liegt schlicht und einfach naturgesetzmäßig nicht in unserer Macht!

Auch die stärkste Überzeugung vom "endgültigen Ende", das intensivste Zweifeln am Leben nach dem Tod ändert nichts daran, dass kein einziger Mensch dieser Erde seine Existenz auslöschen, vernichten kann! Versucht er es trotzdem durch einen Suizid, so hat das lediglich zur Folge, dass er oft schon wenige Sekunden danach verwirrt feststellen muss, dass er zwar seinen irdischen Körper verloren hat, sich am Fortbestehen seiner Existenz aber nichts geändert hat. Ebenso hat sich an seinen Problemen und Schmerzen nicht das Geringste verbessert - ganz im Gegenteil!

Die Gesetzmäßigkeiten, die das Leben nach dem Tod bestimmen, werden selbstverständlich auch beim Suizid nicht ausgeschaltet, denn niemals kann ein Naturgesetz außer Kraft gesetzt werden. Das bedeutet also, dass von den vielen Hüllen, die der geistige Mensch trägt, nur die zwei äußersten, nämlich der sichtbare, irdische Körper und der nächst feinere, astrale Körper durch einen Suizid tatsächlich getötet werden können. Der eigentliche innere Mensch, also wir selbst und unser Ich-Empfinden, ist davon nicht betroffen und lebt weiter! Dieses Nicht-Betroffen-Sein gilt natürlich nur für das Fortleben an sich, nicht aber für die Folgen, die er sich damit zugezogen hat!

Das bringt auf der einen Seite den Trost, dass es, nach bereits erfolger Selbsttötung, den Angehörigen und Freund weiterhin gibt. Auch ist es nicht so, dass mit dem Suizid zwangsläufig eine "ewige Verdammnis" erfolgt; die Lösungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bleiben weiterhin eine gewisse Zeit lang erhalten.

Auf der anderen Seite sind diese aber enorm erschwert! Denn durch den Suizid hat der Mensch eigenwillig in vorgesehene Entwicklungsbögen oder -linien eine nicht vorgesehene, große Unordnung gebracht. Er hat sich durch die Selbsttötung gerade dieser Aufgabe, seine Probleme zu lösen, entzogen. Es kann ihm deshalb nicht erspart werden, dass er anschließend in der jenseitigen Welt zur Erkenntnis seines Fehlers kommen muss, was nur über schmerzhaftes Erleben geschehen kann.

Wertvoll ist in diesem Zusammenhang die Schilderung der medial begabten Österreicherin Ingrid Ofner, die zahlreiche Kontakte zu "Verstorbenen" hat, und sich in einem Interview wie folgt über den Suizid geäußert hat:

Frage: "Wenn es im Leben um einen Lern- und Entwicklungsprozess geht – was bedeutet dem gegenüber ein Suizid? Geht es Menschen, die Selbstmord begangen haben, im Leben nach dem Leben generell anders als solchen, die eines natürlichen Todes gestorben sind?"
 
OFNER: "Ja. Menschen, die durch eigene Hand sterben wollen, sind in sehr verzweifelten Situationen. Sie wollen aus dieser Lage entfliehen, wollen einfach kein Bewusstsein mehr haben, und nach dem Hinübergehen wird ihnen sofort klar, dass es ein solches Auslöschen nicht gibt. Sie erleben immer noch den gleichen Schmerz, aber zu diesem kommt noch ein viel schrecklicherer, nämlich das Erkennen, wie sehr die Angehörigen unter der Tat leiden, das Bewusstsein, zu fehlen, manchmal zum Beispiel als Versorger der Familie, machmal als Sohn, demgegenüber sich die Mutter bitterste Vorwürfe macht, schuld an seinem Tod zu sein. Diese Menschen wollen ihren Selbstmord unbedingt wieder gut machen, wollen oft auch nicht weiter ins Licht gehen, sondern suchen nach einer Gelegenheit, um Entschuldigung zu bitten und bleiben im Umfeld ihrer Angehörigen. Menschen, die durch Freitod gestorben sind, suchen oft meine Gegenwart auf, bevor noch jemand von den Angehörigen zu mir gekommen ist. Einmal bat mich zum Beispiel ein junger Mann ganz dringend um eine Durchgabe für jemanden, der in meiner Nähe wohnen sollte. Ich schrieb mir alles auf und wusste zuletzt, dass ich die Botschaft seiner Mutter überbringen soll, die hier im Dorf lebt. Ich habe dann mit Hilfe seiner Tante erfahren, welcher junge Mann es war, der sich kürzlich das Leben genommen hatte. Aber leider war es mir trotzdem nicht möglich, mit seiner Mutter Kontakt aufzunehmen, um ihr die Nachricht des Sohnes zu übermitteln, denn sie hörte davon, ging zum Pfarrer, und der hat nur die Hände gehoben und gesagt: „Lassen Sie das!“ Der junge Mann war dann noch einmal bei mir, und ich konnte nur versuchen, ihn zu trösten. Selbstmord ist ein sehr schwieriges Kapitel. Ein Suizid ist für keine Seele geplant, ein solcher Tod ist immer zu früh. ..."

Für die Angehörigen eines Menschen, der Suizid begangen hat, folgert aus dieser Aussage im Interview die große und nicht leichte Aufgabe, sich so schnell wie möglich aus quälenden Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen zu lösen, da sie nicht helfen, sondern im Gegenteil des Hinübergegangenen ohnehin vorhandene Reue verstärken und damit seinen weiteren Weg erschweren. Wenn es möglich ist, die Schuldgefühle durch helfende und liebevoll begleitende Gedanken zu ersetzen, so hat es für alle Beteiligten den größten Nutzen! -

Die erste und eigentlich wichtigste Frage: "Kann ein Suizid sinnvoll sein und unsere Probleme wegnehmen?" lässt sich also klar und eindeutig beantworten: Nein! Da er nicht funktioniert und weder das Bewusstsein noch die Probleme wegnehmen kann, ist er keine Lösung, sondern die Ausweitung des Problems! Wir tun gut daran, bessere Lösungen suchen!




 
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