Die große Macht der Selbstmordgedanken - Spirituelle Werte

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Die große Macht der Selbstmordgedanken

GEISTIGES WISSEN > Leben nach dem Tod
Suizid (4) - Die überragende Macht der Suizidgedanken

Wenden wir uns nun der zweiten Frage zu: Wirken Selbstmordgedanken, und wenn ja, wie stark?

Hier sind wir beim zentralen Thema angekommen, und das ist gut so! Kennen wir den Feind, so können wir ihn gezielt ins Visier nehmen!

Wichtig zu wissen ist, dass ein Suizid ohne ausreichend starke, entsprechende Gedanken überhaupt nicht möglich ist. Schaffen wir es also, unsere Selbstmordgedanken in den Griff zu bekommen und sie zu überwinden, sind wir aus der Zone der Gefährdung heraus! Schauen wir uns deshalb an, wie Gedanken überhaupt wirken:


Gedanken: "Zollfreies" Gebiet oder aber hochwirksame, energetische Gebilde?

Es hat sich bei uns die Ansicht eingebürgert, unsere Gedanken seien lediglich das Ergebnis unserer Gehirnströme, und deshalb dürften wir völlig frei, unbedenklich und folgenlos damit umgehen.

Diese Betrachtungsweise ist aber ganz falsch! Auch das müssen wir nicht "glauben", sondern wir können es problemlos beobachten und damit nachvollziehen. Das gilt ganz besonders für Suizidgefährdete, die das sehr schnell herausfinden können:

Ausnahmslos jeder Mensch kann die Erfahrung machen, dass sich ein Thema, mit dem er sich gedanklich intensiv beschäftigt, in kurzer Zeit eine enorme Verstärkung erfährt - gleichgültig, welches Thema es ist und ob es in eine gute oder aber schädliche Richtung geht.

Das gilt auch für Suizid-Gedanken. Wer gefährdet ist, wird diesen erstaunlichen Sachverhalt mehr oder weniger bestätigen können: Meine Gedanken kreisen sehr oft um das Thema Selbstmord, und je mehr ich mich damit beschäftige, desto stärker, mächtiger und gefährlicher werden sie - sie drohen übermächtig zu werden! Damit setzt die gefährliche Abwärtsspirale ein, die es immer schwerer macht, sich dem Thema zu entziehen. Unser freier Wille wird "überflutet" und beeinträchtigt, es wird immer mühsamer, diese Gedanken zu beherrschen. Schließlich üben sie sogar noch eine düstere Faszination aus und sind in der Lage, im betreffenden Menschen die Illusion einer Befreiung, einer Lösung zu erzeugen, die es in Wirklichkeit nicht gibt, die aber zum Suizid führen kann. Auch die Folgen werden von vielen selbstmordgefährdeten Menschen aus dem Tagbewusstsein heraus völlig unrichtig eingeschätzt: Sie stellen es sich wie einen abrupten Übergang oder aber als ein wohliges Einschlafen ins endgültig Unbewusste vor und wählen vielfach die dazu passenden Suizidmethoden; doch auch das gibt es in dieser Form nicht! Beim normalen Einschlafen ist es übrigens ähnlich: Schon kurze Zeit danach setzen jede Nacht mehrere lange Phasen hoher Erlebensaktivitäten ein, ein intensives Träumen, das aber dem Tagbewusstsein weitestgehend nicht zugänglich ist.

Dieses Phänomen der Gedankenwirkung hat eine naturgesetzliche Grundlage! Gedanken sind in Wirklichkeit, obwohl nicht sichtbar, hochwirksame energetische Gebilde. Sie sind in gewissem Sinne magnetisch und ziehen sich gegenseitig, der Gleichart entsprechend, an: Neidgedanken ziehen Neidgedanken an und machen neidisch, Hass führt zu Hass, Liebe zu Liebe usw. So kommt es auch, dass sich Selbstmordgedanken gegenseitig anziehen und immer mehr verstärken! Es ist übrigens nicht so, dass nur die eigenen Gedanken sich sammeln und konzentrieren, nein, wir stehen immer auch mit den gleichartigen Gedanken anderer Menschen in Verbindung. In vielen Bereichen haben sich deshalb höchst problematische, riesige Gedankenzentralen in der feineren, uns nicht sichtbaren Stofflichkeit gebildet und wirken auf uns. Deshalb auch die schnelle, machtvolle Verstärkung, die wir deutlich spüren können.

Daher ist der wichtigste Punkt am Anfang für jeden suizidgefährdeten Menschen, sich über diese hochgradige Wirksamkeit seiner Gedanken klar zu werden! Nur das häufige oder ständige Pflegen von Selbstmord-Gedanken lässt diese zu einer konkreten Gefahr werden, die zum Schluss dann oft tatsächlich im Suizid mündet! Er muss sich mit aller Kraft aus diesen Gedanken herauszureißen versuchen und an deren Stelle aufbauendere Gedanken setzen. Dort setzt auch hauptsächlich der "Fahrplan" an, der aus der Suizidgefährdung herausführen kann. Das Ansetzen bei den Selbstmordgedanken ist jedenfalls der erste und gleichzeitig wichtigste Schritt, seiner Suizidgefährdung zu entkommen! Die Wege dazu werden im letzten Teil besprochen.


Ist das Leben sinnlos und ungerecht?

Depressionen und Lebenskrisen sind in Wirklichkeit Sinnkrisen. Wir wissen nicht, warum es ausgerechnet uns "erwischt" und warum es scheinbar fast allen anderen besser geht. Das liegt aber daran, dass wir in der Regel nicht wissen, woher wir kommen, was wir hier auf der Erde sollen, und wohin wir danach wieder gehen. Wir haben uns in der Regel nicht mit den Gesetzmäßigkeiten des Schicksals auseinandergesetzt und sehen uns meist als unschuldiges Opfer widriger Umstände, das in der Lebenslotterie die Verliererkarte gezogen hat.

Wollen wir diese problematische Einstellung überwinden, ist es notwendig, ein Verständnis dafür zu bekommen, warum man als suizidgefährdeter Mensch in diese schwierige Lage gekommen ist, was sie mir zu sagen hat und welche Herausforderungen sie an mich stellt. Der folgende Abschnitt bringt dies in aller Kürze. Besser ist es, möglichst den ganzen Bereich "Sinnfragen" dieser Internetseite intensiv durchzuarbeiten, um ein klareres Verständnis der Zusammenhänge zu erhalten. -

Sinn und Zweck dieses Lebens auf der Erde ist es, unsere zahllosen kleinen und großen Erfahrungen sinnvoll zu verwerten, uns zu einem bewussten Menschen hin zu entwickeln und uns selbst und unseren Mitmenschen mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und Können zu helfen - kurz gesagt: Wir sollen uns in eine aufbauende Richtung hin entwickeln. Dazu gehört auch, begangene Fehler dieses, aber auch vergangener irdischer Leben zu erkennen, sie auszugleichen und damit zu lösen!

Wir alle bringen also schon mit der Geburt mehr oder weniger schwere, in früheren Leben selbst verursachte, schicksalhafte Belastungen mit, was uns in die Verhältnisse hineinführt, die uns das Erkennen ermöglicht. Es können also, je nach unserer Eigenart, auch sehr schwierige persönliche, familiäre und soziale Verhältnisse sein, in die wir hineingeboren wurden und lernen müssen, damit klarzukommen. Dahinter steht immer die Herausforderung und Aufgabe, den eigenen Anteil an dieser Lebenslage und damit deren Sinn erkennen zu lernen, uns daraus herauszuarbeiten und nach und nach in ein aufbauendes Leben hineinzuwachsen - indem wir immer mehr versuchen, den Mitmenschen zu helfen, wo es nur geht, sie zu fördern statt sie zu unterdrücken und zu kritisieren. Für die passive Seite, die bei Suizidgefährdeten viel häufiger ist, gilt dasselbe: Wir müssen uns aus jeder Bevormundung, Unterdrückung und destruktiver Kritik durch uns selbst und andere befreien, wenn es besser werden soll. Tun wir das, so wendet sich auch unser Schicksal relativ schnell, und das Leben wird von Monat zu Monat erfreulicher.

Der Suizidgefährdete steht also, wie letztlich jeder andere Mensch auch, vor der Herausforderung, in allem Leid, in allen Schwierigkeiten, die ihn belasten und bedrücken, den tieferen Sinn und die Notwendigkeit seines Erlebens zu erkennen, um sich dann nach und nach davon zu lösen. Natürlich ist das gerade am Anfang nicht leicht, und es erfordert das Entwickeln von Mut, Kraft und Ausdauer. Beginnt er aber ernsthaft mit diesem Schritt, so setzen sofort Hilfen vielfältiger Art ein, die ihm die Überwindung seiner Probleme ermöglichen. -



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