Leben nach dem Tod (5) - Spirituelle Werte

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Leben nach dem Tod (5)

SINNFRAGEN > Leben nach dem Tod
  Die physikalischen Vorgänge beim Sterben

Wenden uns also gleich der dritten Frage zu:

Was geschieht mit uns nach dem Sterben? Gibt es Gesetze, die unseren weiteren Weg im Jenseits bestimmen?

Wenn praktisch alle Religionen auf die Notwendigkeit eines guten und tugendhaften Lebens hinweisen, so hat das einen tieferen Grund. Denn nach den Gesetzen der Gerechtigkeit kann es natürlich nicht gleichgültig sein, ob wir unser Leben aufbauend, Frieden stiftend oder aber als Schurke verbracht haben.





Ein Bild der drei grobstofflichen Körper.
Der Geist, unser spiritueller Kern, ist in diesem Fall als gelber Punkt im Bereich des Sonnengeflechts dargestellt.


Rein physikalisch betrachtet besitzen wir allein aus der untersten Schöpfungsregion des Grobstofflichen drei Körper: den Körper grober Grobstofflichkeit, den wir alle sehen können, und der beim Tod als Leichnam übrigbleibt, den Körper mittlerer Grobstofflichkeit, der auch als Astralkörper bekannt ist, und einen Körper feiner Grobstofflichkeit. Darüber hinaus gibt es mehrere noch feinere Körper, die also noch ätherisierter sind, als Umhüllungen unseres eigentlichen Ichs, unseres Geistes, der der eigentliche Mensch ist, also wir selbst. Alles andere sind nur Hüllen.







Beim Vorgang des Todes gestaltet sich der Übergang derart, dass der geschwächte Körper die Seele ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr halten kann; sie löst sich und strebt vom Körper fort. Der Astralkörper, also der Körper mittlerer Grobstofflichkeit wird aber nicht weit fortgezogen, sondern bleibt in der Nähe des groben Körpers, also des Leichnams, und zerfällt mit ihr.

Die Seele mit ihrer nunmehr gröbsten, schwersten Hülle des Körpers feiner Grobstofflichkeit muss sich also mit diesem von dem Astralkörper lösen, und das dauert je nach Ausrichtung des Menschen verschieden lang.

Hier ist es am besten, wenn ich wieder aus der Gralsbotschaft zitiere:

„Der Vorgang des Todes selbst ist weiter nichts als die Geburt in die feinstoffliche Welt. Ähnlich dem Vorgange der Geburt in die grobstoffliche Welt. Der feinstoffliche Körper ist mit dem grobstofflichen Körper nach der Lösung eine Zeitlang wie durch eine Nabelschnur verbunden, die um so weniger fest ist, je höher der also in die feinstoffliche Welt Geborene seine Seele schon in dem Erdensein nach der feinstofflichen Welt hin entwickelt hat.

Je mehr er sich selbst durch sein Wollen an die Erde kettete, also an das Grobstoffliche, und so von dem Fortleben in der feinstofflichen Welt nichts wissen wollte, desto fester gefügt wird durch dieses sein eigenes Wollen auch diese Schnur sein, die ihn an den grobstofflichen Körper bindet, und damit auch sein feinstofflicher Körper, dessen er als Gewand des Geistes in der feinstofflichen Welt bedarf.

Je dichter aber sein feinstofflicher Körper ist, desto schwerer ist er nach den üblichen Gesetzen, und desto dunkler muß er auch erscheinen. Er wird sich durch diese große Ähnlichkeit und nahe Verwandtschaft mit allem Grobstofflichen auch sehr schwer von dem grobstofflichen Körper lösen, so daß es vorkommt, daß ein solcher auch die letzten grobstofflich-körperlichen Schmerzen noch mitfühlen muß, sowie den ganzen Zerfall in der Verwesung. Bei Verbrennung bleibt er ebenfalls nicht unempfindlich. …

Anders mit den Menschen, die den Aufstieg zu allem Edleren schon in dem Erdensein begannen. Weil diese die Überzeugung des Schrittes in die feinstoffliche Welt lebendig in sich tragen, ist die Loslösung auch viel leichter. Der feinstoffliche Körper und mit ihm die Verbindungsschnur ist nicht dicht, und dieser Unterschied in ihrer gegenseitigen Fremdheit mit dem grobstofflichen Körper läßt die Loslösung auch sehr schnell erfolgen, so daß der feinstoffliche Körper während des ganzen sogenannten Todeskampfes oder der letzten Muskelzuckungen des grobstofflichen Körpers schon lange neben diesem steht, wenn überhaupt von einem Todeskampfe bei normalem Sterben eines solchen Menschen gesprochen werden kann. Der lose, undichte Zustand des Verbindungsstranges läßt den danebenstehenden feinstofflichen Menschen keinerlei Schmerzen mitempfinden, da dieser leichte Verbindungsstrang in seinem undichten Zustande keinen Schmerzleiter vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen abgeben kann.“



Der weitere Weg nach dem Sterben


Wir sehen also, dass wir nach dem ebenfalls zentralen Schöpfungsgesetz der Schwere nach unserem Tod und nach der Lösung von unserem groben Körper in die feinstoffliche Ebene gelangen, die unserem wirklichen Wesen entspricht, nicht etwa unserem Wunschdenken. Dort treffen wir dann lauter Gleichgesinnte und deshalb kommt dort alles zum Erleben, was in uns noch nicht in Ordnung ist, damit wir uns im Erkennen des Schädlichen, das darin liegt, davon befreien können.

Dabei gilt, vereinfacht gesagt: je schädlicher und problematischer unsere Charaktereigenschaften sind, die wir im Erdenleben gepflegt bzw. nicht abgelegt haben, desto tiefer sinken wir und desto unerfreulicher sind die Ebenen, in denen wir vorerst zu leben haben. Je mehr schlechte Eigenschaften wir aber hier unten abgelegt haben, desto höher können wir nach unserem Abscheiden aufsteigen und desto erfreulicher gestaltet sich das jenseitige Leben dort.

Wir bestimmen also tatsächlich durch unsere Einstellungen, durch unser Denken, Reden und Handeln täglich darüber, wohin wir nach unserem irdischen Tod zu gehen haben! Das sollte uns stets Ansporn sein, alles schädliche, hemmende und die Mitmenschen bedrückende Verhalten nach und nach abzulegen, weil es zu nichts nutze ist und nur schadet!

Und wenn wir der Meinung sind, dass ein harmonisches und friedfertiges Leben heute, bei der Art unserer Mitmenschen, nicht möglich ist, so liegt das daran, dass wir an uns selbst zu wenig strenge Maßstäbe angelegt haben. Denn versuchen wir es mit der Arbeit an uns selbst, so werden wir ein verblüffendes Phänomen beobachten können: In dem Maße, wie wir selbst wieder harmonischer werden, ziehen wir zunehmend Mitmenschen an, die auch harmonisch und friedlich leben wollen, und so stützen wir uns dann gegenseitig. -

Ich hoffe, dass die hier dargelegten Informationen dazu geeignet sind, die Angst vor dem Tod zu nehmen und die Überzeugung von einem Weiterleben nach dem irdischen Tod zu festigen und in dem Tod selbst einen Übergang zu sehen, der unbedingten Fortschritt bedeutet und für uns einen neuen Weg erschließt.

Trotzdem liegt ein tiefer Ernst darin, denn schon heute, im Hier und Jetzt, bauen wir an diesem Weg. Bauen wir daran in aufbauender, liebevoller Art, so haben wir den Nutzen nicht erst nach dem Tod, sondern schon in unserer allernächsten Zukunft. Freuen wir uns deshalb über diese Möglichkeit und nutzen wir sie sowohl zum eigenen wie auch zum Wohl der ganzen Schöpfung! -


Wertvolle Einblicke in die Chancen unseres jetzigen Lebens auf der Erde im Verhältnis zur ersten Zeit des Lebens nach dem Tod, also im Jenseits, bringt abschließend noch ein Ausschnitt aus dem Vortrag „Aufstieg“ aus der Gralsbotschaft:

„Bedenkt, daß jede Erdenlaufbahn eine kurze Schule ist, daß mit dem Ablegen des Fleisches für Euch selbst kein Ende kommt. Ihr werdet dauernd leben oder dauernd sterben! Dauernd Glück genießen oder dauernd leiden!

Wer wähnt, daß mit dem irdischen Begräbnis auch für ihn alles erledigt, alles ausgeglichen ist, der wende sich und gehe seinen Weg; denn damit will er nur sich selbst betören. Entsetzt wird er dann vor der Wahrheit stehen und seinen Leidensweg beginnen … müssen! Sein wahres Selbst, entblößt vom Schutze seines Körpers, dessen Dichtheit ihn wie ein Wall umgab, wird dann von dem ihm Gleichartigen angezogen, umringt und festgehalten.

Das Aufraffen des ernsten Wollens zu dem Besseren, das ihn befreien, höher bringen könnte, wird ihm schwerer, lange Zeit unmöglich, weil er nur dem Einfluß der gleichartigen Umgebung unterworfen ist, die keinen derartigen Lichtgedanken in sich trägt, der ihn erwecken, unterstützen könnte. Er muß doppelt unter allem leiden, was er sich erschaffen hat.

Aus diesem Grunde ist ein Aufwärtskommen dann viel schwerer als in Fleisch und Blut, wo Gutes neben Bösem wandelt, was nur der Schutz des Erdenkörpers möglich macht, weil … dieses Erdenleben eine Schule ist, wo jedem »Ich« die Möglichkeit der Fortentwickelung gegeben ist nach seinem freien Willen.

Deshalb rafft Euch endlich auf! Die Frucht jedes Gedankens fällt auf Euch zurück, hier oder dort, Ihr habt sie zu genießen! Kein Mensch kann dieser Tatsache entfliehen!

Was nützt es Euch, wenn Ihr wie Vogel Strauß den Kopf scheu in den Sand zu stecken sucht vor dieser Wirklichkeit? Seht doch den Tatsachen kühn ins Gesicht! Ihr macht es Euch dadurch nur leicht; denn hier ist schneller vorwärts zu kommen.

Beginnt! Aber in dem Bewußtsein, daß das Alte alles ausgeglichen werden muß. Erwartet nicht wie viele Toren, daß das Glück unmittelbar darauf durch Tür und Fenster in den Schoß gefallen kommt. Vielleicht hat mancher unter Euch noch eine Riesenkette abzulösen. Doch wer deshalb verzagt, der schadet sich nur selbst, weil es ihm nicht erspart und abgenommen werden kann. Durch Zögern macht er sich alles nur schwerer, vielleicht für lange Zeit hinaus unmöglich.

Ansporn sollte es ihm sein, nicht eine Stunde länger zu versäumen; denn mit dem ersten Schritt beginnt er erst zu leben! Wohl dem, der sich dazu ermannt, es wird sich von ihm lösen, Glied um Glied. Mit Riesensprüngen kann er vorwärts stürmen, jauchzend und dankend auch die letzten Hindernisse nehmen; denn er wird frei!“


(Vortrag: "Aufstieg")


Bewusstsein ausserhalb des Körpers

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