Jesus von Nazareth - Spirituelle Werte

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Jesus von Nazareth

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Wer ist Jesus wirklich? Weshalb sein Leben, seine Lehre und sein Kreuzestod heute völlig falsch gedeutet werden


In unserem Kulturkreis haben wir
mit dem Christentum die weltweit größte Religion, deren Gläubige vermutlich überzeugt sind, ihr Leben weitgehend im Sinne des großen Wahrheitsbringers zu führen. Doch schauen wir uns die Lehre Christi genau an, so stoßen wir bereits nach kürzester Zeit auf elementare Ungereimtheiten und Widersprüche zum bestehenden Dogma, die unser Bedürfnis nach Folgerichtigkeit und Gerechtigkeit erheblich belasten!


Es stellt sich also die große und berechtigte Frage, ob nach 2000 Jahren Religionsausübungen durch uns fehlerhafte Menschen überhaupt noch Übereinstimmungen mit der ursprünglichen Lehre von Jesus Christus vorhanden sind, oder ob mittlerweile ein sprichwörtlich himmelweiter Unterschied dazu besteht. Lässt gerade der friedlose Zustand der Welt und auch der Christenheit nicht darauf schließen, dass wir den ernsten Forderungen der Christus-Lehre bis heute noch überhaupt nicht gefolgt sind? -


Hand auf's Herz: Welches Christusbild haben Sie in Ihrem Inneren? Ist es ein gleichzeitig warmer als auch ernster Mensch mit höchstem Format und Würde, von All-Weisheit erfüllt, der sich der völlig verirrten Menschheit liebevoll zuneigt, um ihr das Falsche ihres Handelns zu erklären und den richtigen Weg zu zeigen? Der gleichzeitig streng auf die Konsequenzen hinweist, die sich aus einer weiteren Verweigerung zum Guten, also einem fortgesetzten Missbrauch des freien Willens ergeben müssen? Kurz gesagt, der jegliche Erlösungsmöglichkeit als zeitlos gültige Forderung zwingend damit verknüpft, dass wir Menschen uns erheblich ändern und seiner Lehre nachleben?


Oder ist es nicht eher das Bild eines übersensiblen, weichlichen und nachgiebigen jungen Mannes, der alles nachsieht, im Handumdrehen die Sünden vergibt, mit Wundern um die Neugier, den Zulauf und die Gunst der Menschen wirbt und am Schluss noch als völlig Unschuldiger in einen qualvollen Tod geht, den sein allliebender Vater angeblich als Sühne für die Sünden der Menschheit verlangt?


Fast jeder denkende Christ dürfte schon mehrmals in seinem Leben vor der Frage: "Wer ist Jesus wirklich, und weswegen ist er gekommen?" oder ähnlichen Glaubensfragen gestanden haben, für die er keine plausible Antwort hatte. Ausgerechnet die Grundlagen der sich als christlich bezeichnenden Religionen sind in den Deutungen logisch nicht mehr nachvollziehbar und müssen daher tatsächlich blind geglaubt werden.


Dabei tat Jesus von Nazareth genau das Gegenteil! In einfachen, nachvollziehbaren Bildern und Gleichnissen verkündete er eine Lehre größter Klarheit, Logik und Konsequenz, auf unveränderlichen Grundlagen beruhend, die sich einheitlich aus höchster Höhe durch die ganze Schöpfung ziehen. Denn göttliche Vollkommenheit ist untrennbar mit einheitlichen, folgerichtigen und daher für uns auch erkennbaren Gesetzmäßigkeiten verbunden. Sie ermöglichen es uns, die Schöpfungsordnung zu verstehen, so dass wir uns uns bei gutem Wollen bewusst in sie einfügen können! Und gerade die Nachvollziehbarkeit seiner Lehre, die er unter größten Opfern gebracht hat, ist das Wichtigste für uns, damit wir die notwendigen Umstellungen falschen Verhaltens selbst durchführen und unseren freien Willen wieder in aufbauende Bahnen lenken können. Sofern wir überhaupt dazu bereit sind; denn auch das ist ein freier Willensentschluss, der von uns ausgehen muss!

Die folgenden Beiträge zeigen, dass Jesus von Nazareth, wie niemand sonst in diesem Ausmaß, verkannt wurde! Seine in jeder Hinsicht folgerichtige, also logische Lehre und seine Friedensbotschaft an die Menschen wurde in 2000 Jahren klerikal fehlinterpretiert, entstellt und vielfach in das Gegenteil verkehrt. Leider begannen folgenschwere Fehldeutungen bereits beim großen Apostel Paulus und setzten sich immer weiter fort.


Als Ergebnis haben wir heute Religionslehren, die der ursprünglich liebevoll klaren und strengen, den Schöpfungsgesetzen entsprechenden Christuslehre in allen wesentlichen Punkten widersprechen, so dass von der einst überragenden Klarheit und Reinheit nur noch ein Zerrbild übrig geblieben ist. Wäre es anders, so hätten wir den Frieden, den die Lehre Christi untrennbar in sich trägt.


Die folgenden Artikel und Gastbeiträge wollen Mut machen, sich der wohltuenden Logik der Lehre Christi wieder anzunähern und den sogenannten Glauben durch schöpfungsgesetzmäßiges Wissen zu ersetzen. Sie berühren unter anderem folgende Fragen:


  • Weshalb ist Jesus von Nazareth überhaupt auf die Erde gekommen?

  • Standen seine Wunder jenseits der Naturgesetze?

  • War sein Kreuzestod das Wichtigste, oder aber seine Lehre?

  • Weshalb widerspricht die heutige Deutung seiner Lehre allen Schöpfungsgesetzen, also aller Logik?

  • War die brutale Kreuzigung tatsächlich notwendig?

  • Wurde diese von Gottvater gewollt, bewilligt oder sogar bedingt?

  • War demnach der Verrat des Judas Ischariot ein Bestandteil des Heilsplans?

  • Kann, unter Ausschaltung des 5. Gebotes "Du sollst nicht töten", damit eine Erlösung verbunden sein?

  • Lässt sich eine stellvertretende Sündenübernahme durch einen völlig Unschuldigen mit Gerechtigkeit verbinden?

  • Zeigt sich die angeblich vor 2000 Jahren stattgefundene Erlösung überhaupt aktuell in irgendeiner Form? usw.

Es geht bei dieser Thematik nicht um eine philosophisch-theologische Debatte, sondern um existentiell wichtige Fragen, die in erster Linie und auf der Grundlage der Schöpfungsgesetze unsere eigene Verantwortung für unseren Weg und unser Geschick berühren.



mehr zum Thema:


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