Elektromobilität - Spirituelle Werte

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Elektromobilität

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Mit Strom im (Verkehrs-)Fluss

Elektrofahrzeuge – die Zukunft der Fortbewegung

Homo sapiens“, der weise, oder sogar „Homo sapiens sapiens“, der doppelt weise Mensch, so bezeichnen wir uns selbst. Ob sich künftige Generationen dieser Selbsteinschätzung anschließen werden, könnte in Frage gestellt werden. Insbesondere, wenn man sich die neuere Errungenschaft von Homo sapiens anschaut, die darin besteht, das Klima des gesamten Planeten, also die Lebensgrundlage schlechthin, zu ruinieren, obwohl er mittlerweile genau erforscht hat, wie extrem empfindlich das Ökosystem auf Eingriffe reagiert.

Habgier: Hauptgrund für alle großen Krisen



Das Elektroauto „Tesla“ beweist, daß das Klischee vom unattraktiven E-Mobil nicht stimmen muss.
Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen wurde in den letzten Jahren vehement vorangetrieben, nicht nur optisch, sondern auch technisch.



Eine weitere große Leistung von Homo sapiens ist das Einrichten eines Geld- und Wirtschaftssystems, das ein unendliches Wachstum verlangt, welches auch immer wieder von der „Elite“ dieser Spezies gefordert wird, was man auch in den Wahlkämpfen bis zum Überdruss hören mußte. Dieses naturfeindliche Bestreben wird nicht in Frage gestellt, obwohl der Mensch die Größe der Erde und ihre Belastbarkeit ebenfalls gut erforscht hat. Ebenso weiß er im Prinzip genau, dass ein unendliches Wachstum in einem begrenzten System, wie es unsere Erde darstellt, weder theoretisch noch praktisch umsetzbar ist. Und doch versucht er es stets von neuem.

Dieser große Fehler, der der Habgier entspringt, kann überhaupt nicht oft genug erwähnt werden; denn er ist der Hauptgrund, warum immer wieder große Krisen entstehen (siehe Geldwesen). Jeder Versuch zur Erzeugung eines unendlichen Wachstums erzwingt eine ständige Produktionssteigerung, die nur auf der Grundlage des Ausplünderns von Mensch, Natur und Ressourcen eine Zeitlang möglich ist. Weiterhin behindert dieses System jeden vernünftigen Fortschritt auch in der Technologie sehr stark, da in jede Neuerung natürlich erst Geld hineingesteckt werden muss, bevor sie Gewinn abwirft. Es ist also meist lohnender, eine alte, uneffektive und rückständige Technik weiterzuführen und kurzsichtig den Gewinn einzustreichen.


Nachhaltige Technologien: Besser spät als nie!

So ist es auch nicht erstaunlich, dass sinnvolle und nachhaltige Projekte im Umweltschutz erst dann in Bewegung kommen, wenn es eigentlich schon zu spät ist, obwohl diese mit etwas gutem Wollen technisch schon viel früher hätten umgesetzt werden können. Immerhin, besser spät als nie, scheinen jetzt doch sinnvolle und ressourcenschonende Technologien langsam Fuß zu fassen.

Dreh- und Angelpunkt aller Maßnahmen für eine gesündere Umwelt ist die Reduzierung des Energieverbrauches und eine deutliche Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und (vielleicht) Erdwärme.

Enorme Energiemengen wären allein schon mit einer effektiven Wärmedämmung der Gebäude und einer solaren Warmwasserbereitung einzusparen. Außerdem würden ein großer Teil des Stroms und sonstiger Energie erst gar nicht gebraucht, würde sich die Welt nicht in dem hochproblematischen Wachstumszwang befinden, der eine ins fieberhaft gesteigerte Wirtschaftsbewegung erzwingt.


Verbrennungsmotoren: Verschwenderischer Luxus!


Elektrofahrzeuge verschiedenster Typen sind inzwischen weitergereift, neue, leistungsfähigere Akkus im Kommen.


Einen weiteren verschwenderischen Luxus leistet sich Homo sapiens im Verkehrsbereich, den er hauptsächlich mit Verbrennungsmotoren abwickelt. Mit einem Wirkungsgrad von lediglich 15 bis 40 Prozent, je nach Fahrzustand und technischer Qualität des Motors, werden bei einem normalen PKW also etwa Dreiviertel der teuren Tankfüllung zum Aufheizen der Umwelt verwendet.

Das Prinzip des Verbrennungsmotors beruht darauf, dass im Motor ein Benzin-, Diesel- oder Gas-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht und die dabei freiwerdende Energie zum kleinen Teil in mechanische Energie umgewandelt wird.

Ganzheitlicher betrachtet hat der österreichische Naturforscher Viktor Schauberger (1885-1958) in seinen zukunftsweisenden Arbeiten festgestellt, dass das zentrifugale Prinzip der Explosion, das im Verbrennungsmotor stattfindet, in der Natur stets große Zerstörungen anrichtet, was man bei menschlichen Eingriffen wie Sprengstoffanschlägen und Bombenabwürfen, aber auch bei Naturereignissen wie Vulkanausbrüchen oder Einschlägen großer Meteoriten eindrucksvoll sehen kann.

Das aufbauende Prinzip des Wachstums wirkt demgegenüber zentripetal, also wirbelförmig auf ein Zentrum hinstrebend. Zahllose Lebewesen weisen in ihrem Körperaufbau Wirbelstrukturen auf, und Luft und Wasser, die wirbeln, befinden sich in einem Reinigungsprozess. Dass bei diesem Reinigungsprozess heute in Form von Hurricans, Taifunen und Tornados auch große Zerstörungen angerichtet werden, ist wohl in diesem Ausmaß der vorherigen übermäßigen Verschmutzung durch den Menschen geschuldet, es ändert aber nichts an der grundsätzlich aufbauenden Art der Wirbel.

Aus diesem Grund muss man wohl die heute verbreiteten Verbrennungsmotoren, die lärmen, die die Umwelt mit gefährlichen Abgasen verpesten und die die meiste Energie nutzlos verschwenden, nur als eine ausgesprochen rückständige Antriebsform und bestenfalls als Provisorium sehen, das trotz aller Verbesserungen, die bisher erreicht wurden, höchstens als Übergangslösung akzeptiert werden sollte.


Elektromotoren als sinnvolle Alternative

Eine Alternative dazu existiert auch längst: der Elektromotor! Er ist leise, mit einem Wirkungsgrad von bis zu 99,5 Prozent unerreicht effektiv und erzeugt praktisch keine Emissionen. Er ist ausgereift und wäre grundsätzlich universell einsetzbar, wenn … man nur den Strom gut speichern könnte, den er braucht. Das ist leider die Achillesferse: die Stromspeicherung durch Akkus ist noch nicht effektiv genug, um Fahrzeuge, die viel Energie brauchen, mit Strom zu versorgen.

Doch die Forschungen laufen auf Hochtouren, und in letzter Zeit wurden in der Elektromobilität erstaunliche Fortschritte erzielt.

Schützenhilfe gab es vor allem aus einem völlig anderen Lager, der Computerbranche. Um die Stromversorgung der beliebten und weit verbreiteten tragbaren Computer, der Laptops, nicht immer wieder nach kurzer Zeit zusammenbrechen zu lassen, mußten Akkus mit hoher Kapazität entwickelt werden, und es gelang, mit dem Lithium-Ionen-Akku eine Batterie mit erstaunlich hoher Kapazität zu entwickeln. Fast 7.000 dieser Akku-Zellen waren es ursprünglich auch, die den "Tesla" antrieben, der aber bis heute nur für sehr Betuchte erschwinglich ist.

Was heute schon im Kommen ist und die Umwelt enorm entlasten könnte, ist der Zweiradbereich, also das Elektrofahrrad und der Elektroroller. Mit einer bescheidenen Batterieladung gibt es beim elektrischen Fahrrad eine akkugespeiste Tretunterstützung für bis zu 70 Kilometer Fahrt mit einer bequem zu erreichenden gesetzlichen Höchstgrenze von 25 km/h. Darüber schaltet die Elektrounterstützung ab.

Stellt man sich nun vor, dass eine große Zahl von Menschen Gefallen daran finden würde, Wege bis zu 15 km etwa gleich schnell oder sogar schneller als mit dem Auto auf diese gesunde, angenehme und umweltfreundliche Art in zunehmend frischerer Luft zurückzulegen, so blieben der Umwelt enorme Abgasmengen und viel Lärmbelästigung erspart.

Elektroroller sind in der Entwicklung auch schon weit fortgeschritten – so gibt es bereits Serienfahrzeuge, die über 120 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichen und 100 km weit fahren können. Die Energiekosten belaufen sich auf konkurrenzlose 0,70 Euro pro 100 km!

Die Wartungskosten betragen beim Elektroroller nur einen Bruchteil eines normalen Motorrollers, da ein Elektromotor sehr pflegeleicht und zum Direktantrieb geeignet ist – Getriebekomponenten entfallen dadurch. Selbst mit Kohle- oder Atomstrom sähe in diesem Fall die Umweltbilanz noch sehr gut aus. Es empfiehlt sich aber, Strom aus regenerativen Quellen zu beziehen, um vollständig klimaneutral fahren zu können!



Elektro-Kleinwagen sind bereits serienreif!

Beim PKW ist die Sache momentan noch schwieriger, da dort schon größere Energiemengen benötigt werden. Doch in den letzten Jahren sind die Batteriekosten bereits erheblich gefallen, mit weiterer, deutlicher Tendenz nach unten, und so sind auch hier bereits Kleinwagen wie der Renault Zoé mit einer Reichweite von 300 Kilometern unterwegs, was allmählich für viele Interessierte in den akzeptablen Bereich rückt.

Neue Kraftwerke müssten übrigens beim Umstieg auf Elektromobilität nicht gebaut werden, da erstens immer noch enorme Überkapazitäten vorhanden sind und zweitens die Aufladezeit vorwiegend in der Nacht läge, einer Zeit, in der die Kraftwerke heute stark gedrosselt werden müssen und deswegen mit schlechtem Wirkungsgrad laufen. Interessante, zukunftsweisende Szenarien planen sogar die Elektroautos als sogenannte „virtuelle Kraftwerke“ ein: Millionen von Elektroautos könnten an ihren Ladestationen zu Zeiten hohen allgemeinen Strombedarfs als Energiepuffer angezapft und zu Zeiten niedrigen Strombedarfs dann wieder aufgeladen werden. Eine effektivere Ausnutzung der vorhandenen Kraftwerkskapazität ist kaum denkbar!


Regenerativer Strom aus der Wüste

Angestrebt werden sollte allerdings neben der intelligenten Nutzung aller Einsparpotentiale ein beherzter Ausbau des regenerativ erzeugten Stroms bis hin zu einer vollständigen Versorgung. Große Solarkraftwerke in der überaus sonnenreichen Sahara, die in absehbarer Zukunft über Gleichstromleitungen einen großen Teil der europäischen Stromversorgung übernehmen könnten, wären sehr sinnvoll. Auch diese Technologie ist längst vorhanden, aber aufgrund der „Gewinnmaximierung“, sprich Habgier, der großen Energieversorger bisher nicht angewandt worden. Es ist eben leider bis heute viel lukrativer, alte, abgeschriebene Kohle- und Atomkraftwerke bis kurz vor dem technischen Kollaps weiterlaufen zu lassen, anstatt sich verantwortungsvoll umweltschonenderen Alternativen zuzuwenden, für die auch unsere Kinder und Enkel noch dankbar wären. Zugegebenermaßen lägen Sahara-Kraftwerke allerdings auch in politisch sehr instabilen Regionen und wären damit möglicherweise für Investoren zu riskant.


Wo ein Wille ist, ist ein Weg!

Trotzdem gälte bei allen Problemen unserer Zeit das schöne Sprichwort: „Wo ein Wille ist, ist ein Weg!“ Leider wurde auch dieser schöne Satz vollständig pervertiert, indem der Mensch die konzentrierte Willenskraft seines Geistes vorwiegend für schädliche Wege eingesetzt hat, die immer stärker mit dem aufbauenden Schöpfungsgesetz kollidieren mussten. Und da die Schöpfungsgesetze selbstverständlich maßgebend und weitaus stärker als der Menschenwille bleiben, ist ein Zusammenbruch dieses ganzen fehlerhaften Gefüges programmiert und nicht zu vermeiden – letztlich zu unserem Glück, wie man sagen muss!

Die Bedingung zur sinnvollen Erfüllung dieses Sprichwortes ist, dass unser Wille eng an die Schöpfungsgesetze und -kräfte angelehnt ist, die immer eine größtmögliche Förderung aller Geschöpfe anstreben, ohne dass es irgendwie auf Kosten der Mitgeschöpfe und der Natur geht.

Leider wird dieser Weg bisher nur sehr widerwillig gegangen und auch nur dann, wenn die vorherigen eigenwilligen Ansätze vollständig versagen. Doch gerade diese Änderungsnotwendigkeit wird für alle Menschen wohl die größte und unabdingbare Herausforderung darstellen, wenn sie in der Zukunft überlebensfähig bleiben wollen!



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