Gedanken und Verbrechen (3) - Spirituelle Werte

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Gedanken und Verbrechen (3)

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Die Macht der Gedanken (3)

Wie Terror und Amokläufe entstehen

Ein aktuelles Phänomen erschreckt eine immer größere Zahl an Menschen: Terror, Amokläufe und sonstige Wahnsinnstaten nehmen in einem derart rapiden Tempo zu, dass schon jetzt keine Zeit mehr zum Aufatmen und zur Verarbeitung da ist. Rätselnd steht fast die ganze Menschheit davor und kann sich die Ursache dazu nicht erklären. Doch würden die meisten Menschen eine schlüssige Erklärung überhaupt akzeptieren?

Sie lässt sich ohne weiteres abgeben, doch sie verlangt, den Blick zu erweitern und die Wirksamkeit kosmischer Gesetze, insbesondere des Gesetzes der Wechselwirkung, das wir nicht sehen, wohl aber fühlen können, anzuerkennen oder zumindest als Arbeitshypothese zu akzeptieren. Die Ursache dazu ist folgende:

Ohne Zutun von uns Menschen wird zur Zeit die selbsttätige Energie, die in den Schöpfungsgesetzen vorhanden ist, verstärkt. Das hat zur Folge, dass Eigenschaften in uns, die wir bisher schlafen lassen oder nach außen hin verstecken konnten, immer vehementer dazu drängen, ins Bewusstsein und damit ans Tageslicht zu kommen, im Guten wie im Schlechten!

Schlechte Eigenschaften bedeuten, dass die Energie in uns nicht harmonisch fließen kann, sondern sich staut! Jeder Energiestau wirkt sich aber kurz- oder mittelfristig genau so aus wie eine Drucksteigerung in einem Dampfkessel: wird dieser zu stark, so explodiert er. Übertragen geht es einem Menschen mit problematischem Energiestau genau so: er fanatisiert sich, verliert dann die Kontrolle, bis er zuletzt Amok läuft oder sich beispielsweise bei einem Terroranschlag in die Luft sprengt und die Mitmenschen mitreißt. Ein grenzenloser Hass richtet sich gegen alles, in letzter Konsequenz gegen das Leben, und will es vernichten - dabei soviel Schaden anrichten wie möglich!

Bei all dem spielt die Art der Gedanken eine entscheidende Rolle, denn sie sind energetisch hoch wirksam!

Wie funktioniert nun die Gedankenwirkung? Wenn wir uns nach und nach mit dem Gedanken anfreunden können, dass es eine feinere, uns nicht sichtbare Welt gibt, so fällt die Folgerung nicht schwer, dass Gedanken in dieser feineren Art der Stofflichkeit energetische Formen bilden und sich dem Gesetz entsprechend nach Gleicharten sortieren: Aufbauendes zum Aufbauenden, Schädliches zum Schädlichen, also beispielsweise Liebe zu Liebe und Hass zu Hass, Neid zu Neid.

Diese Gedankenformen sind in gewisser Weise lebendig, energiegeladen und bleiben mit dem Erzeuger des Gedankens so lange in Verbindung, wie dieser einen inneren Bezug zur Eigenschaft dieses Gedankens hat. Ein Neidgedanke bleibt also so lange mit dem betreffenden Menschen verbunden, wie dieser eine neidvolle Grundhaltung hat.

Gleichzeitig geht dieser Gedanke in der jenseitigen Welt auf Reise und verbindet sich ebenfalls mit seiner Gleichart. Stellen wir uns nun vor, dass schädliche Gedanken teilweise von Milliarden von Menschen gepflegt werden, so ist es nicht schwer, sich vor Augen zu führen, dass dann gigantische Gedankenzentralen entstehen, die von diesen Menschen gebildet werden. Viel schlimmer ist jedoch, dass diese gewaltigen Energien auch wieder zurückfließen auf alle Menschen mit der gleichen Eigenschaft und damit ein Energiefeld erzeugen, dass überaus schädlich ist. Alle neidbehafteten Menschen leben also tatsächlich in einer atmosphärischen "Suppe" dieser Neidgedanken, die sie ständig beeinflussen und die eigenen Gedanken enorm verstärken! -

Wie schon oben beschrieben, spielen bei der Begriffsbildung des Menschen Wort und Bild die bedeutendste Rolle! Deswegen ist es für die Vollständigkeit des Bildes unvermeidbar, den Einfluss der Medien einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Eine entscheidende Wendung in der Medienlandschaft hat das Internet gebracht, denn dort bestimmen wir selbst die Auswahl! Gehen wir jetzt, wie die Mehrzahl aller Menschen, davon aus, dass das dort Geschaute und Gelesene überhaupt keinen Einfluss auf uns hat, so öffnen wir die inneren Schleusen im Wahn, dass es keinerlei Konsequenzen bringt. Das ist jedoch nicht der Fall, und wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, können wir die Wirkung von Hetzartikeln und -videos nicht leugnen! Ein stark triebgesteuerter Mensch wird durch das Anschauen von Pornos nicht unberührt bleiben, sondern aufgestachelt werden, ebenso ein Gewaltbereiter durch Hetz- und Gewaltartikel, ein Fremdenfeind durch fremdenverachtende Inhalte, ein Nazi wird Nazi-Inhalte suchen und finden, usw.

Damit ergibt sich natürlich auch die vieldiskutierte Problematik, die die Freiheit des Internet betrifft. Der Sachverhalt an sich ist klar und kann bei Kenntnis der geistigen Gesetze nicht geleugnet werden: Alle im Internet enthaltenen Inhalte beeinflussen und verstärken die Eigenschaften der danach suchenden Menschen stark und wirken ungefähr im Verhältnis zur Anzahl der aufgerufenen Seiten sowie der inneren Übereinstimmung damit, auch hier im Guten wie im Schlechten!

So ließ sich bei praktisch allen Terrorakten und Amokläufen der vergangenen Zeit immer eine ausgeprägte und langandauernde entsprechende Internetaktivität der Täter nachweisen - eigentlich ein deutlicher Hinweis auf die Wirksamkeit derartiger Inhalte. Würde eine Zugangsmöglichkeit zu diesen Seiten vollständig fehlen, so wäre eine Abnahme der Wahnsinnstaten so gut wie sicher! Von daher werden wir in Zukunft vor der Frage stehen, ob uns die fast völlige Freiheit des Internet den hohen Preis und die hohen Opferzahlen wert ist, oder ob uns eine wirksame Beschränkung dieser Inhalte, die aber auch weitreichende Zensurmöglichkeiten beinhaltet, lieber ist. Letztlich eine Wahl zwischen Pest und Cholera.




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