Gedanken als hochenergetische Gebilde (2) - Spirituelle Werte

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Gedanken als hochenergetische Gebilde (2)

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Die Macht der Gedanken (2)

Weshalb Gedanken hochenergetische Gebilde sind

Doch was spricht dafür, dass Gedanken von überragender Wichtigkeit sind?

Ich greife auf das auf der ersten Seite zuletzt genannte Argument zurück: Durch unsere Gedanken verleihen wir unserem Willen Ausdruck! Unser ganzes Leben ist aber nun das Ergebnis unserer gesamten vergangenen Entschlüsse, Entscheidungen und der daraus resultierenden Folgen!

Bedenken wir weiterhin, dass nicht das kleinste Wort, die kleinste Bewegung möglich ist ohne den entsprechenden vorausgehenden Gedanken, so können wir folgern, dass bei allem, was mit unserem Selbstausdruck zu tun hat, Gedanken eine zentrale Rolle spielen.

Kehren wir die Richtung um, indem wir betrachten, was wir in uns hineinnehmen, so ist die Wichtigkeit keineswegs geringer: Eindrücke, die uns erreichen, regen uns zur Formung der entsprechenden Gedanken an. Dabei spielen sowohl Bilder als auch Worte die entscheidende Rolle bei der Bildung des zugehörigen Begriffs in uns. Sind diese qualitativ hochwertig, aufbauend und wahr, so bringt uns das eine große Horizonterweiterung und eine wertvolle, vielseitig verwendbare Bildung. Sind diese aber im Gegenteil minderwertig, destruktiv und unwahr, so setzt in uns eine Horizontverengung ein mit eingeengten und einseitigen Sichtweisen, bis hin zu Menschenverachtung, Brutalität und Fanatismus.

Das oben Gesagte können wir leicht feststellen, wenn wir uns selbst beobachten! Kreisen unsere Gedanken nämlich konzentriert um ein bestimmtes Thema, sei dies nun aufbauend oder aber destruktiv, so können wir bereits nach kurzer Zeit feststellen, wie sich die Intensität dieses Themas enorm verstärkt. Im guten Sinne erhalten wir, wenn wir gedanklich frei und offen an die Sache herangehen, vielfach Lösungen von Problemen, bei denen wir uns wundern, wie wir darauf gekommen sind. Im destruktiven Sinne, insbesondere dann, wenn unsere inneren Hänge und Schwächen berührt werden, quälen uns diese bereits nach kurzer Zeit derart, dass wir merken können, wie stark unser an sich freier Wille dadurch eingeschränkt wird. In stärkerer Ausprägung übertönen unsere Schwächen dann unsere Entscheidungsfreiheit und lassen unser Handeln vorhersehbar werden. Im Extremfall wird ein Mensch aber, wenn er die Energie seiner von ihm gepflegten Gedanken hat übermächtig werden lassen, regelrecht zur Marionette dieser energetischen Einflüsse und ist dann tatsächlich nicht mehr berechenbar.




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